Südbrandenburger Industrie konnte 2016 nicht wachsen

(PresseBox) ( Cottbus, )
Die Südbrandenburger Industrie konnte im Jahr 2016 kein Wachstum verzeichnen. Nach einer von der IHK Cottbus beauftragten statistischen Sonderauswertung hat sich der Industrieumsatz bei Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten im Jahr 2016 sogar um 1,8 Prozent auf insgesamt 5,206 Milliarden Euro verringert.

Im ersten Halbjahr 2016 war der Geschäftsverlauf noch sehr viel versprechend, am Ende des Jahres sind die Auftragseingänge jedoch zurückgegangen. Vor allem die Auslandsgeschäfte verliefen nur verhalten. Der Ausfuhrumsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent auf 920 Millionen Euro gesunken.

„Dieses Ergebnis zeigt, dass die ausgesprochen gute konjunkturelle Entwicklung  Südbrandenburgs in den vergangenen Jahren kein Selbstläufer ist. Neben einem zunehmend schwierigen internationalen Umfeld hinterlässt auch der oft angesprochene Strukturwandel seine Spuren in der realen Wirtschaft. Es gilt, im Wettbewerb der Standorte die Position unserer Region wieder zu verbessern - von den Netzentgelten bis hin zur digitalen Infrastruktur“, erklärt Dr. Wolfgang Krüger, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus.

Entwicklung in den Branchen

Stärkste Branche in der Region ist mit einem Umsatz von 1,215 Milliarden Euro die chemische Industrie. Allerdings sanken die Einnahmen um 4,7 Prozent.

Das Ernährungsgewerbe, die zweitstärkste Branche in der Region, konnte indes ein Wachstum verzeichnen. Der Gesamtumsatz hat sich 2016 gegenüber 2015 um 4,4 Prozent auf insgesamt 697 Millionen Euro erhöht.

Ein sehr gutes Ergebnis konnte der Wirtschaftszweig „Herstellung von Metallerzeugnissen“ erzielen. Der Gesamtumsatz hat sich um 18,5 Prozent auf 406 Millionen Euro erhöht. Dabei waren die Unternehmen vor allem auf dem ausländischen Markt sehr erfolgreich. Die Ausfuhrumsätze sind um 54 Prozent gestiegen.

Die stärkste Exportbranche in Südbrandenburg 2016 war die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen. Allerdings musste auch diese Branche Einbußen hinnehmen. Der Gesamtumsatz ist um 17,2 Prozent auf 289 Millionen Euro zurückgegangen und davon die Ausfuhren um 11 Prozent auf 151 Millionen Euro.
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