Energiepolitik bremst Investitionen in Lausitzer Kohlebranche aus

Cottbus, (PresseBox) - DieLEAG hat bekanntgegeben, dass sie auf die geplante Erweiterung des TagebauesJänschwalde-Nord sowie einen Kraftwerksneubau in Jänschwalde verzichtet. Die Entscheidungüber Welzow-Süd II steht noch aus.

DieIndustrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus nimmt diese Entscheidungen mitBedauern zur Kenntnis. Die IHK Cottbus begrüßt jedoch grundsätzlich, dass dieLEAG heute ihr Revierkonzept veröffentlicht hat. Mit der Klarheit über dieanstehenden Investitionsentscheidungen geht eine höhere Planungssicherheit fürdie Mitarbeiter, Zulieferer und Geschäftspartner einher. Dazu zähltinsbesondere, dass das Unternehmen LEAG betriebsbedingte Kündigungenausschließt und die Ausbildung am Standort Jänschwalde aufrechterhalten wird.

Bedauerlichist aus Sicht der IHK Cottbus, dass noch keine Entscheidung zum TagebaufeldWelzow Süd II getroffen werden konnte - insbesondere mit Blick auf dieUnternehmen in Tagebaunähe und die Bürger von Welzow.

„DieEntscheidungen der LEAG sind in Anbetracht der aktuellen deutschenEnergiepolitik jedoch nachvollziehbar. In der Braunkohlenbranche muss beiInvestitionen in großen Zeithorizonten gedacht werden, was derzeit kaum möglichist“, erklärt Dr. Wolfgang Krüger, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus. „Unterden gegebenen Umständen trägt das Revierkonzept der LEAG dazu bei, einenInteressenausgleich zwischen den Beteiligten herzustellen.“

Fürdie Lausitz sind die Entscheidungen der LEAG zur Zukunft der Tagebaue undKraftwerke existenziell, da die Braunkohleverstromung das wirtschaftlicheRückgrat der Region darstellt. Nun gilt es für alle relevanten Akteure, die Strukturentwicklungin der Lausitz mit noch mehr Engagement und Zielstrebigkeit voranzubringen. Hervorzuhebenist, dass sich die LEAG ausdrücklich zur aktiven Mitwirkung daran bekennt.

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