Problem gelöst: Doch keine Gewinnrealisierung bei Abschlagszahlungen auf Werkleistungen

(PresseBox) ( Chemnitz, )
Für alle Unternehmen, die Werkleistungen erbringen und gerade ihren Jahresabschluss 2015 erstellen, gibt es gute Nachrichten. Abschlagszahlungen führen nun doch nicht zu einer Gewinnrealisierung. Das hat das Bundesministerium der Finanzen mit Schreiben vom 15.03.2016 nun amtlich bestätigt. Die Mitte letzten Jahres veröffentlichte Verwaltungsauffassung zur Gewinnrealisierung bei Abschlagszahlungen hatte in der Wirtschaft für heftige Kritik gesorgt. Die IHK-Organisation und andere Wirtschaftsverbände hatten sich gegen die Neuregelung ausgesprochen.

Die IHK Chemnitz begrüßt die Rückkehr zur alten Rechtslage, da sich die bisherige Vorgehensweise in der Praxis bewährt hat und hierdurch unnötiger Bürokratieaufwand vermieden werden kann. Eine Gewinnrealisierung tritt nur noch bei Planungsleistungen von Architekten und Ingenieuren ein, die nach § 8 Absatz 2 Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Altfassung bis zum 17.08.2009 vertraglich vereinbart wurden und insoweit dem Sachverhalt des BFH-Urteiles vom 14.05.2014 (Az. VIII R 25/11) entsprachen.

Sollte solch ein Fall vorliegen, kann das Unternehmen die in den Abschlagszahlungen enthaltenen Gewinne gleichmäßig auf die Wirtschaftsjahre 2015 und 2016 oder auf die Wirtschaftsjahre 2015, 2016 und 2017 verteilen
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