Erfolgreiche Werbung für die Duale Ausbildung

Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben überreicht 77 jungen Ausbildungsbotschaftern für ihr ehrenamtliches Engagement an Schulen Urkunden des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

(PresseBox) ( Weingarten, )
"So viele junge engagierte Menschen - unsere Region kann stolz auf ihren Nachwuchs sein", sagte ein Firmenvertreter bei einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK): Junge Ausbildungsbotschafter aus 53 Unternehmen erhielten Urkunden für ihr ehrenamtliches Engagement in Sachen Ausbildung. "Schön, dass Sie mit uns zusammenarbeiten", sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Peter Jany. Die IHK sei für die Landkreise Ravensburg und Sigmaringen sowie den Bodenseekreis Koordinierungsstelle der Landesinitiative Ausbildungsbotschafter, die durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg gefördert werde. Die jungen Botschafter gehen in Schulen, um Jugendliche über duale Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und für ihre Berufe zu werben. Die Duale Ausbildung sei ein Highlight im deutschen Bildungssystem, über das es zu informieren gelte, betonte Jany. Die jungen Botschafter kommunizierten auf Augenhöhe mit den Jugendlichen in den Schulen und leisteten angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels einen wichtigen Beitrag für die regionale Wirtschaft.

Das Projekt sei im Zuge der Bildungspartnerschaften zwischen allgemeinbildenden weiterführenden Schulen und Firmen vor Ort entstanden, berichtete Markus Brunnbauer, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Ausbildung. Zu diesen Partnerschaften gehöre es auch, dass Auszubildende der Betriebe in die Partnerschulen gehen. Die Rückmeldungen auf diese Aktionen seien durchweg so positiv gewesen, dass das Land jetzt ein eigenes Projekt daraus gemacht habe, so Brunnbauer. Rund 2.000 Auszubildende in 175 Berufen seien landesweit derzeit als Ausbildungsbotschafter unterwegs. "Sie haben bislang rund 600 Schulen besucht und damit etwa 15.000 Schüler erreicht", berichtete Brunnbauer. Eine Evaluation des Projekts habe darüber hinaus positive Ergebnisse erbracht: "Rund 90 Prozent der befragten Schüler sagten, dass die Botschafter ihnen tolle Einblicke in die Ausbildungsberufe gegeben hätten", so Brunnbauer.

Koordinierungsstelle für alle staatlich anerkannten Ausbildungsberufe und Ansprechpartnerin für Betriebe, Schulen und Auszubildende in der Region Bodensee-Oberschwaben ist IHK-Mitarbeiterin Sabine Angerer. 134 junge Ausbildungsbotschafter hat sie schon geschult, 77 davon waren bereits aktiv an Schulen im Einsatz und erhielten dafür ihre Urkunden vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Das erforderliche Rüstzeug bekommen die Auszubildenden vor ihrem ersten Schulbesuch im Rahmen von zwei halbtägigen Seminaren. Die Teilnehmer hätten dabei auch die Möglichkeit, ihre Präsentation vorzubereiten und "einen Testlauf zu machen", so Sabine Angerer. "Die Botschaftertätigkeit ist keine Daueraufgabe", sagte sie. Da nur Auszubildende diese ausüben sollen, wechseln die Akteure. Ein großes Dankeschön gebühre auch den Ausbildungsbetrieben, die ihre Auszubildenden für die Schulung und die Einsätze an den Schulen frei stellen, betonte Sabine Angerer.

Drei Ausbildungsbotschafter aus der Region Bodensee-Oberschwaben haben sich sogar schauspielerisch erfolgreich betätigt und sind jetzt auf Imagefilmen im Internet zu sehen (www.gut-ausgebildet.de). Die 20-jährige Meike stellt den Ausbildungsberuf Kauffrau für Touristik und Freizeit vor, der 16-jährige Roman den Fachinformatiker und die 18-jährige Nicole die Steuerfachangestellte.
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