Drei Fragen an Dr. Rita Hofmann, Research Director ILFORD Imaging Group

(PresseBox) ( Dreieich, )
Welche Rolle spielt die Forschung in der Erfolgsgeschichte von ILFORD? "ILFORD war schon immer bekannt durch ausgezeichnete Technologie - dank hohem Investment in die Forschung. Die Forschung hat in den 90er Jahren zusammen mit dem Marketing eine führende Rolle bei der Entwicklung des Tintenstrahldrucks gespielt. Die Rolle von F&E war dabei wesentlich, galt es doch eine Reihe neuer Medien zu entwickeln und das Know-How bezüglich Farbstoffe, Tinten und Medien durch eigene Patente abzusichern. Die Gruppe entwickelte neue Farbstoffe für hervorragende Stabilität und die entsprechende Giesstechnologie, um anorganische Schichten für schnelle Tintenaufnahme herstellen zu können. Es sind diese Innovationen, die es ILFORD in weniger als zehn Jahren ermöglichten, sich als Hauptakteur auf dem Gebiet der Inkjet-Verbrauchsmaterialien zu etablieren."

Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen traditioneller Fotografie und digitaler Bildverarbeitung? "Da gibt es viele Bezüge zwischen den beiden Technologien. Die Entscheidung in Inkjet zu investieren basierte zum Beispiel auf einer solchen Gemeinsamkeit. Als Hersteller von Fotomedien war ILFORD natürlich ein idealer Kandidat für mehrschichtige Giesstechnik auf der Basis von Polymeren - was auch für Inkjet von grosser Bedeutung ist. Die von ILFORD entwickelten Farbstoffe für Inkjet sind im Prinzip Abkömmlinge der extrem lichtechten Fotofarbstoffe. Der grösste Teil unserer Produktionsanlagen eignet sich für beide Technologien. Doch es gibt auch grundsätzliche Unterschiede, die durch Investitionen und Innovation zu meistern sind: Nanoporöse transparente Schichten mit hohem Glanz auf der Basis von mineralischen Komponenten sind in der Fotografie nicht üblich. So mussten viele Methoden und Testverfahren speziell für den digitalen Bereich entwickelt werden."

Welche weiteren Innovationen kann man denn von ILFORD noch erwarten? "Unser Ziel ist weiterhin, Medien und Verbrauchsgüter zu entwickeln, die letztendlich alle fotografischen Eigenschaften besitzen und wenn möglich, übertreffen. In der Zukunft wird die statische Darstellung von Bildern mit Video und Ton verschmelzen und TV, Kino, Telekommunikation, Web, Foto und Druck werden in einer gigantischen Industrie zusammenfliessen. Neben Abzügen, Prints und Drucken wird es dünne flexible Bildschirme geben, die bewegte Szenen in Fotoqualität wiedergeben können. ILFORD's nanoporöse Schichttechnologie könnte sich als Baustein solcher dynamischer Displays eignen."
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