Studie für Erdgasleitung in Oberösterreich, Salzburg und Kärnten

Entscheidung über Realisierung soll bis Ende 2008 fallen / Projekt Tauerngasleitung

(PresseBox) ( Salzburg, )
Die Entscheidung über die Machbarkeit einer möglichen Erdgasleitung von Salzburg bis an die österreichisch-italienische Grenze bei Tarvis wird voraussichtlich bis Ende 2008 fallen. Geplant wird das Projekt "Tauerngasleitung" von einem Konsortium, dem die Energie AG Oberösterreich, die Kelag, die RAG, die Salzburg AG, die TIGAS-Erdgas Tirol GmbH und die E.ON Ruhrgas AG angehören. Die Grundlagen für diese Entscheidung werden jetzt im Rahmen einer Machbarkeitsstudie erarbeitet.

Die geplante, rund 260 km lange Tauerngasleitung soll das mitteleuropäische Erdgasnetz mit der Mittelmeerregion verbinden. Eine alpenquerende Erdgas-Transportleitung vom Raum Auerbach in Oberösterreich über Salzburg und Kärnten bis zur österreichisch-italienischen Grenze wäre sowohl technisch machbar als auch ein wichtiges Verbindungsglied im gesamteuropäischen Erdgasleitungsnetz. Die gegenwärtigen Untersuchungen werden von der EU in Form einer Machbarkeitsstudie gefördert.

Entscheidung nach Klarheit über Rahmenbedingungen

Im Rahmen der nun gestarteten Machbarkeitsstudie werden alle für den möglichen Bau der Tauerngasleitung erforderlichen Rahmenbedingungen geklärt. Neben der Erhebung der geologischen und ökologischen Gegebenheiten geht es dabei auch um die Raumordungsvorhaben der betroffenen Gemeinden und die Verfügbarkeit der Grundstücke. In den nächsten Wochen und Monaten wird das Planungsteam alle Gemeinden besuchen und mit Vertretern der Gemeinde, der Naturschutzorganisationen, der Behörden und den Grundeigentümern Gespräche führen. Von den Ergebnissen dieser Bestandsaufnahme hängen dann auch die Planungen für den konkreten Trassenverlauf ab. Derzeit wird ein entsprechender Trassenkorridor untersucht.

Versorgungssicherheit durch Diversifizierung

Die geplante Tauerngasleitung (TGL) würde die vorhandene Infrastruktur für über-regionale Erdgastransporte erheblich verstärken. Durch die Anbindung des mitteleuropäischen Erdgasnetzes an die Mittelmeerregion mit ihren vorhandenen Leitungsverbindungen nach Algerien und Libyen erschließt die geplante TGL neue Lieferquellen. Durch die damit verbundene Diversifizierung der Bezugsquellen wird ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, die österreichische und europäische Erdgasversorgung nachhaltig abzusichern.
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