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Pressemitteilung BoxID: 720001 (IHP GmbH)
  • IHP GmbH
  • Im Technologiepark 25
  • 15236 Frankfurt
  • http://www.ihp-microelectronics.com
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Bündelung von Kompetenzen für zukunftsorientierte Forschung und Lehre

Eröffnung eines Joint Lab zwischen der Universität Potsdam und dem IHP Frankfurt (Oder)

(PresseBox) (Potsdam/Frankfurt (Oder), ) Am Montag, 12. Januar 2015, um 10:00 Uhr, eröffnen der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D., und der Wiss.-Techn. Geschäftsführer des Leibniz-Institutes für innovative Mikroelektronik (IHP), Prof. Dr. Bernd Tillack, das Joint Lab "Wireless and Embedded Systems Design" am Potsdamer Universitätsstandort Campus Griebnitzsee. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung wird der Brandenburger Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Martin Gorholt, ein Grußwort halten.

Die gemeinsame Forschungsplattform, die eine direkte Verknüpfung von studentischer Ausbildung mit aktueller Grundlagenforschung der Universität Potsdam und angewandter Forschung des IHP im Bereich "Wireless and embedded System Design" ermöglicht, ist eine zukunftsweisende Forschungskooperation zum gegenseitigen Nutzen beider Einrichtungen. Da die Sicherheit der Datenübertragung mittels Kommunikationssystemen, z. B. für das "Internet der Dinge" und mittels Sensornetzen, eine immer größere Rolle spielt, ist dieses Forschungsgebiet für viele zukünftige Anwendungsfelder relevant.

Das Joint Lab finanziert sich über gemeinsame Forschungsprojekte, erfüllt wissenschaftliche Dienstleistungen und unterstützt die Ausbildung an der Universität Potsdam. Kommissarisch geleitet wird das Joint Lab von Prof. Dr.-Ing. Rolf Kraemer, IHP-Abteilungsleiter System Design. Die Leitung des Joint Lab ist zukünftig mit der Professur "Wireless and Embedded Systems Design Lab" verbunden. Das Berufungsverfahren für diese Professur ist im Gange.

"Das IHP arbeitet mit dem Institut für Informatik und Computational Science der Universität Potsdam schon seit Jahren sehr erfolgreich in Projekten und bei der studentischen Ausbildung zusammen. Die vertragliche Form ,Joint Lab' ermöglicht eine effektivere Nutzung der Ressourcen einer Universität und einer außeruniversitären Forschungseinrichtung. Dadurch werden schnellere innovative Lösungen für aktuelle Problemstellungen der jeweiligen Forschungsgebiete ermöglicht", so Prof. Dr. Bernd Tillack, Wiss.-Techn. Geschäftsführer des IHP.

Die Erfolge dieser konkreten Verknüpfung von Grundlagen- und angewandter Forschung zeigen sich an den Ergebnissen der bisherigen Zusammenarbeit der sieben Joint Labs des IHP, die das Forschungsinstitut mit der BTU Cottbus-Senftenberg, der TH Wildau, der TU Berlin (2), der HU Berlin, der TU Poznań (Polen) und der Sabanci Universität Istanbul (Türkei) zu thematisch festgelegten Forschungsthemen betreibt.

Der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D., selbst Informatiker, bestätigt diese positive Einschätzung: "Wir freuen uns, die gute Zusammenarbeit mit dem IHP in Form des Joint Lab verstetigen zu können. Die Kooperation ergänzt die Arbeitsschwerpunkte unseres Instituts für Informatik und Computational Science in idealer Weise."

Zum Joint Lab Universität Potsdam/IHP:

Das Joint Lab ist eine gemeinsame Einrichtung der Universität Potsdam, Institut für Informatik und Computational Science, am Wissenschaftsstandort Griebnitzsee und des IHP in Frankfurt (Oder). Hier werden Wissenschaftler/innen mit Studierenden gemeinsam forschen sowie die Betreuung von Studierenden und Doktoranden übernehmen. Die Arbeit ist in vier wesentliche wissenschaftliche Themenkomplexe gegliedert:

- Drahtlose Systeme & Sensornetze
- Middleware & Parallele Systeme & Embedded SoC Design
- Anwendungen Internet of Things & Services Multimedia
- Zuverlässigkeit & Sicherheit & Compliance & Innovative Design Methoden

Über die Universität Potsdam:

Mit 20.000 Studie­renden und fünf Fakultäten ist die 1991 gegründete Universität Potsdam die größte Hochschule Brandenburgs. Sie ist zugleich die einzige lehrerbildende Einrichtung des Landes. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Erdwissenschaften, der Funktionellen Ökologie und Evolutionsforschung, den Kognitionswissenschaften sowie in der Pflanzengenomforschung und Systembiologie. Die Universität ist eng vernetzt mit den Forschungseinrichtungen Potsdams und der Region. Ihre konsequente Internationalisierungsstrategie trägt dazu bei, den Wissenschaftsstandort Potsdam für Nachwuchskräfte aus dem In- und Ausland attraktiv zu machen. Potsdam Transfer, das universitäre Zentrum für Gründung und Innovation, Wissens- und Technologietransfer, sorgt dafür, Innovationen aus der Forschung in die Praxis zu überführen.

www.uni-potsdam.de

IHP GmbH

Das IHP ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und betreibt Forschung und Entwicklung zu siliziumbasierten Systemen, Höchstfrequenz-Schaltungen und -Technologien einschließlich neuer Materialien. Es erarbeitet innovative Lösungen für Anwendungsbereiche wie die drahtlose und Breitbandkommunikation, Luft- und Raumfahrt, Biotechnologie und Medizin, Automobilindustrie, Sicherheitstechnik und Industrieautomatisierung. Das IHP beschäftigt ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es verfügt über eine Pilotlinie für technologische Entwicklungen und die Herstellung von Hochgeschwindigkeits-Schaltkreisen mit 0,13/0,25 µm-BiCMOS-Technologien, die sich in einem 1000 m² großen Reinraum der Klasse 1 befindet.

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