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Pressemitteilung BoxID: 622364 (IHK München und Oberbayern)
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Eberhard Sasse neuer IHK-Präsident

Münchner Familienunternehmer zum Greipl-Nachfolger gewählt

(PresseBox) (München, ) Die Vollversammlung der IHK für München und Oberbayern hat heute Eberhard Sasse (62), Vorstandsvorsitzender der Dr. Sasse AG, München, zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Sasse gehört bereits seit Juli 2006 dem Präsidium der mit rund 380.000 Mitgliedsunternehmen größten IHK in Deutschland an. Er folgt Erich Greipl nach, der am 2. Juli 2013 nach kurzer schwerer Krankheit verstorben war. Sasse übernimmt gleichzeitig auch das Amt des Präsidenten des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, BIHK.

Vor allem die Zukunft der kleinen und mittelständischen Familienunternehmen liegt dem neuen Präsident am Herzen. "Sie sind es, die mit harter Arbeit und selbst ausgebildeten Fachkräften das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden", sagt Sasse bei seiner Antrittsrede.

Auch für eine erfolgreiche Energiewende will sich Sasse stark machen. "Ohne sichere, bezahlbare und nicht zuletzt auch umweltverträgliche Energieversorgung hat Deutschland als wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort ausgedient", sagte er. Deswegen müssten die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien gedeckelt werden und die Mengensteuerung bedarfsgerecht und wettbewerbsorientiert erfolgen. Ein zügiger Netzausbau sei dafür die Grundvoraussetzung.

Darüber hinaus will Sasse den Fachkräftemangel bekämpfen. "Der derzeitige Engpass ist im Wesentlichen der momentan starken Konjunktur geschuldet. Doch ab 2020 öffnet sich die Lücke in Folge des demographischen Wandels dramatisch", so der IHK-Präsident. Diesem Problem müsse man auf allen Ebenen begegnen, angefangen bei der Stärkung der dualen Ausbildung, über eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einer höheren Erwerbstätigkeit von Frauen. "Wir müssen aber auch dringend eine neue Willkommenskultur schaffen, um für ausländische Fachkräfte attraktiv zu sein", betonte Sasse.

Die Steuerpolitik steht ebenfalls auf der Agenda des neuen Präsidenten. "Deutschland hat ein Ausgabenproblem, kein Einnahmenproblem" sagte Sasse. Der Staat müsse mit den vorhandenen Mitteln besser wirtschaften. Eine höhere Steuerlast würde dagegen die Unternehmen erheblich schwächen.

Der gebürtige Berliner und promovierte Politikwissenschaftler Eberhard Sasse startete 1976 sein erstes Unternehmen und gründete zwanzig Jahre später die Dr. Sasse AG. Seitdem hat er aus dem Einmann-Reinigungsunternehmen einen europaweit erfolgreichen Komplettanbieter im Bereich Facilitymanagement geschaffen. Das Familienunternehmen beschäftigt derzeit rund 5.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 135 Millionen Euro.

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