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Pressemitteilung BoxID: 565104 (IHK Lüneburg-Wolfsburg)
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Regionale Wirtschaft will die Brücke

(PresseBox) (Lüneburg, ) Die Unternehmer befürworten eine feste Elbquerung zwischen Darchau und Neu Darchau. Das ist das zentrale Ergebnis einer Befragung im östlichen Teil des Landkreises Lüneburg und der angrenzenden Samtgemeinde Elbtalaue im Landkreis Lüchow-Dannenberg, an der sich 616 Unternehmer beteiligten. Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg, die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade und die Kreishandwerkerschaft Lüneburger Heide hatten gemeinsam ihre Mitgliedsunternehmen nach ihrer Haltung zum Brückenbau befragt.

Die Ergebnisse sprechen für sich: über zwei Drittel der Befragten votierten für den Bau der Brücke. Die Zustimmung der Unternehmer aus dem Amt Neuhaus fiel mit 93 Prozent noch deutlicher aus. Bei Unternehmen mit einer höheren Beschäftigtenzahl war die Zahl der Befürworter des Neubauprojektes am größten. Die Ergebnisse bestärken beide Kammern in ihrem Engagement für die Brücke: Die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer haben in der Vergangenheit bereits mehrfach auf die Notwendigkeit eines Brückenbaus hingewiesen, um die regionalwirtschaftliche Entwicklung in den elbnahen Gebieten voranzubringen. "Nach diesem eindeutigen Votum der Unternehmerschaft appellieren wir an die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Lüneburg, sich am 20. Januar für die Brücke zu entscheiden", so der gemeinsame Appell von Norbert Bünten, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade und Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg.

Die zwischen Darchau und Neu Darchau verkehrende Fähre "Tanja" stellt zurzeit die Querungsmöglichkeit dar, die am häufigsten genutzt wird. Demzufolge besteht hier ein Bedarf, der den Bau einer Brücke genau an dieser Stelle sinnvoll erscheinen lässt. Unterstrichen wird dies dadurch, dass Dreiviertel der Nutzer der Fähre "Tanja" eine feste Überfahrmöglichkeit fordern. Sie erhoffen sich zeitliche Ersparnisse, eine bessere Verbindung zu Kunden, für Lieferanten und Mitarbeiter sowie Kostenvorteile. Weitere Argumente sind eine Unabhängigkeit von den Fährzeiten und der Witterung.

Das Amt Neuhaus wurde nach der Wiedervereinigung als einzige Gemeinde der ehemaligen DDR einem westlichen Bundesland angeschlossen. Doch noch immer hat das Amt Neuhaus keine feste Anbindung über die Elbe an den westlich des Flusses gelegenen übrigen Landkreis Lüneburg. Am 20. Januar haben die Bewohner des Landkreises Lüneburg Gelegenheit, in einer Abstimmung ihre Haltung zum geplanten Brückenbau abzugeben.

IHK Lüneburg-Wolfsburg

Die IHK Lüneburg-Wolfsburg vertritt die Interessen von über 60.000 gewerblichen Unternehmen gegenüber Politik und Verwaltung. Die rund 100 Beschäftigten der IHK arbeiten gemeinsam mit über 2.500 ehrenamtlich in der IHK Engagierten für die Zukunftsfähigkeit unserer Region.

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