Projekte der IHK-Zukunftsinitiative starten

Regionales Handeln zur Fachkräftesicherung

(PresseBox) ( Lüneburg, )
Die ersten sechs Projekte der IHK-Zukunftsinitiative hierjetztmorgen gehen an den Start. "Wir wollen die Region auf die Herausforderungen des demografischen Wandels vorbereiten", sagt IHK-Präsident Olaf Kahle. Im vergangenen Jahr hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg zusammen mit mehr als 200 Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung, Bildung und Wissenschaft 20 Projekte zur Fachkräftesicherung entwickelt. "Wir haben Ideen gesammelt, Projektpläne aufgestellt - und gehen jetzt in die Umsetzung", sagt Kahle.

Bereits gestartet ist die neue IHK-Beratungsstelle zur Rekrutierung ausländischer Fachkräfte. Ein IHK-Mitarbeiter unterstützt Unternehmen bei der Suche nach ausländischen Fachkräften. Er berät über Förderrahmen, vermittelt Partner und stellt Kontakte in ausländische Netzwerke her. Außerdem begleitet er Rekrutierungsprojekte. Gerade gestartet ist zum Beispiel ein Projekt für Pflegebetriebe zur Rekrutierung rumänischer Pflegekräfte. (Ansprechpartner: Lars Heidemann, Tel. 04131 742-125, heidemann@lueneburg.ihk.de)

Ebenfalls realisiert ist auch schon das Unternehmensnetzwerk Unternehmen Gesundheit. Es bringt Ansprechpartner regionaler Unternehmen für betriebliches Gesundheitsmanagement zusammen und fördert den Austausch und das Know-how zu allen Stufen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Dazu finden Netzwerktreffen und regionale Gesundheitstage statt. Gesundheitsdienstleister entwickeln gemeinsam in einem Arbeitskreis neue Ansätze für Angebote und sind in Kürze über eine Internetdatenbank recherchierbar. (Ansprechpartnerin: Kirstin Borgwardt, Tel. 04131 742-476, borgwardt@lueneburg.ihk.de)

Mit neuen Coworking- und Gründerzentren soll die Region für Freiberufler, Kreative und Start-ups attraktiver werden. Im Auftrag der IHK erstellt das Beratungsunternehmen Evers & Jung im Moment eine Machbarkeitsstudie für zwei Standorte im Landkreis Lüchow-Dannenberg und im Heidekreis. Hintergrund: Herkömmliche Gründerzentren rechnen sich an Standorten mit geringer Bevölkerungsdichte nicht. Mit Blick auf neue Arbeitsformen und die technischen Möglichkeiten der digitalen Welt ist es aber wichtig, auch in ländlichen Regionen Raum für Vernetzung, moderne Arbeitsformen und die Start-up-Phase junger Unternehmen zu schaffen. (Ansprechpartner: Sönke Feldhusen, Tel. 04131 742-117, feldhusen@lueneburg.ihk.de)

Außerdem baut die IHK ein Prüfer- und Ausbildernetzwerk auf, um über Austausch und Qualifizierung die Attraktivität der Ausbildung und ihre zielgruppengerechte Vermarktung zu unterstützen. Über zwei Modellprojekte in Gifhorn und Uelzen wird eine neue Form der Berufsausbildungsvorbereitung pilotiert.
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