IHK fordert zügigen Ausbau des Schienennetzes

(PresseBox) ( Lüneburg, )
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg begrüßt Überlegungen der Deutschen Bahn AG, die Strecke Uelzen-Stendal zeitnah zweigleisig auszubauen. Dabei müssten die wachsenden Hafenhinterlandverkehre aber noch stärker berücksichtigt werden.

Die DB Netz AG hatte auf einer Veranstaltung des Informationszentrums Bahntechnik Europa in Leipzig bekannt gegeben, möglichst schnell zwei Parallelrouten für den Schienengüterverkehr ausbauen und ertüchtigen zu wollen. Eine Route soll demnach über Uelzen, Stendal und Magdeburg bis nach München verlaufen. Sie beinhaltet unter anderem den zweigleisigen Ausbau des Abschnitts Uelzen-Stendal.

Nach Ansicht der IHK reicht aber der Ausbau der Strecke Uelzen-Stendal allein nicht aus, um den Schienengüterverkehr in Norddeutschland nachhaltig zu optimieren. Die IHK erinnert deshalb an die so genannte 'Salzwedeler Vereinbarung' zwischen den Ländern Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und der Deutschen Bahn aus dem Jahr 1993. In dieser Vereinbarung ist zusätzlich zum Ausbau der Relation Uelzen-Stendal auch die Ertüchtigung der Verbindung Uelzen-Langwedel festgehalten, um die Leistungsfähigkeit der Gesamtstrecke Berlin-Uelzen-Wilhelmshaven, auch bekannt als 'Amerika-Linie', zu fördern. "Mit Blick auf den Bau des JadeWeserPorts in Wilhelmshaven und den damit verbundenen Gütermengen drängt sich diese Lösung auf", erklärt Martin Exner, Leiter des Geschäftsbereichs Standortpolitik bei der IHK.

Darüber hinaus müsse beim Aufbau einer neuen Parallelroute für den Schienenverkehr in Nord-Süd-Richtung auch der Ausbau der Strecke Hamburg-Lüneburg-Uelzen-Celle-Hannover fortgesetzt werden. Sie sei schon jetzt eine der am stärksten belasteten Bahntrassen in ganz Deutschland. Das schon in der Umsetzung befindliche dritte Gleis zwischen Stelle und Lüneburg müsse möglichst zeitnah bis nach Uelzen verlängert werden. "Nur so kann der Schienenverkehr seine Leistungsfähigkeit für die Seehafenhinterlandverkehre von und nach Hamburg, Bremen und Wilhelmshaven ausbauen und seine Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Verkehrsträgern erhalten", erläutert Exner.
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