IHK-Verkehrsausschuss gegen Mautausweitung auf Bundesfernstraßen

(PresseBox) ( Villingen-Schwenningen, )
Zum 1. August 2012 soll die Mautpflicht für schwere Lkw auf Bundesstraßen ausgedehnt werden, die autobahnähnlich ausgebaut und an eine Autobahn angebunden sind. Etwa 1.000 Kilometer vierspurig ausgebauter Straßen wären davon betroffen.

Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg lehnt dieses Ansinnen entschieden ab. Egon Neininger, Mitglied des IHK-Verkehrsausschusses, begründet dies damit, dass die verkehrsbedingte finanzielle Belastung der Betriebe durch die Ausweitung der Maut noch weiter steigen würde, obwohl sie schon heute beträchtlich sei: "Allein in einem Transportunternehmen wie unserem fallen pro Arbeitsplatz und Lkw jährlich rund 50.000 Euro an Steuern und Abgaben an. Dies belastet nicht nur uns, sondern den gesamten Wertschöpfungskreislauf. Transportkosten sind Produktionskosten, die am Ende des Tages an den Konsumenten weitergegen werden müssen."

Außerdem macht der Unternehmer deutlich, dass eine Maut nur dann Sinn macht, wenn die mit ihr generierten zusätzlichen Mittel direkt, und das heißt zweckgebunden, in den Ausbau der Straßenverkehrsinfrastruktur reinversiert werden.

Der IHK-Verkehrsausschuss fordert daher seit langem ein in sich schlüssiges Gesamtkonzept, das alle Verkehrsträger in die Pflicht nimmt. "Noch immer wird der Straßengüterverkehr überproportional stark belastet, stärker als Pkw, Eisenbahn oder auch See- und Binnenschifffahrt. Dies ist auf Dauer nicht hinnehmbar", so Neininger. Die IHK werde darum weiter gegen die Bundesstraßen-Maut Position beziehen und sich für eine faire Behandlung aller Verkehrsteilnehmer engagieren.

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