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Pressemitteilung BoxID: 129147 (IHK Industrie- und Handelskammer Rostock)
  • IHK Industrie- und Handelskammer Rostock
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  • 18055 Rostock
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  • Ansprechpartner
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IHKs des Landes melden sechs Prozent mehr betriebliche Ausbildungsverhältnisse

(PresseBox) (Rostock, ) Bei den drei Industrie- und Handelskammern des Landes Mecklenburg-Vorpommerns (IHK) wurden bis Ende September dieses Jahres 8.418 neue davon 6.811 betriebliche Ausbildungsverhältnisse registriert. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt der Zuwachs an eingetragenen betrieblichen Ausbildungsverhältnissen sechs %.

Die IHK zu Rostock verweist in ihrer Bilanz auf 161 Betriebe, die in diesem Jahr erstmalig ausbilden. 1.262 Auszubildende werden seit Ausbildungsbeginn 1. August 2007 IHK-Bezirk Rostock in neuen und novellierten Berufen ausgebildet. Erfolgreich gestartet sind in diesem Jahr mit 63 Ausbildungsverhältnissen die neuen Berufe für Dialogmarketing sowie die Fachkraft für Hafenlogistik mit 14 Ausbildungsverhältnissen.

Mit Stand 1. Oktober 2007 werden in der Lehrstellenbörse der IHK zu Rostock (www.rostock.ihk.de) noch 100 freie betriebliche Ausbildungsplätze angeboten. Jugendliche, die bisher noch nicht ihre Berufswahl getroffen haben, sollten sich jetzt informieren. Darüber hinaus werden im Rahmen des Paktes für Ausbildung durch die Bundesregierung auch in diesem Jahr Plätze für Einstiegsqualifizierung von Jugendlichen (EQJ) gefördert. Mit diesem Programm soll Jugendlichen mit erschwerten Vermittlungsperspektiven der Zugang zur Ausbildung erleichtert werden.

Als Brücke in die Berufsausbildung wird die Teilnahme an einer sechs- bis zwölfmonatigen betrieblichen Einstiegsqualifizierung (EQJ) gefördert. Den Betrieben wird die monatliche Praktikumsvergütung für die Jugendlichen sowie die pauschalierten Gesamtsozialversicherungsbeiträge von den Agenturen für Arbeit erstattet. Die Jugendlichen erwerben ein Zertifikat, das von den Kammern ausgestellt wird. Das Programm startet in den nächsten Wochen über die regionalen Agenturen für Arbeit und bietet Jugendlichen, die aus unterschiedlichen Gründen noch nicht in Ausbildung vermittelt werden konnten, eine akzeptable Alternative. Die Jugendlichen und ihre Eltern sind aufgerufen, diese Chance zu nutzen.