IHK-Präsident erschüttert über Mangel an Visionen für Landkreis und Hansestadt Rostock

(PresseBox) ( Rostock, )
Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Landkreis bei der Ansiedlung neuer Unternehmen sehen viele Unternehmerinnen und Unternehmer als verbesserungsbedürftig an. Für die IHK zu Rostock war das Anlass, zur IHK-Regionalkonferenz Region Rostock 2014 einzuladen. Sie stand unter dem Titel „Wirtschaftsraum Rostock – Zukunft gemeinsam gestalten“.

Der große Wurf für eine Vision für die Region blieb seitens Hansestadt und Landkreis an jenem Abend jedoch aus: Vielleicht Technologie für die Region oder doch eher ein Fokus auf Energie? Die Spitzen aus Stadt und Landkreis wollten sich nicht so recht festlegen: Während Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling das Ziel der Stadt „225.000“ Einwohner nannte, auf die Olympiabewerbung und auf das Hafenforum verwies, führte Landrat Sebastian Constien insbesondere weiche Faktoren wie Kinderbetreuung und Arbeitsplatzzufriedenheit im Landkreis ins Feld.

Dem IHK-Präsidenten war das viel zu wenig visionär: „Es ist schön zu hören, was wir tun – gut wäre es, zu erfahren, was wir tun wollen!“ Hier sei eine gemeinsame Zusammenarbeit aller Akteure in Landkreis und Stadt dringend notwendig. Der IHK-Präsident: „Wenn Sie als Erwachsener Tauziehen mit einem sechsjährigen Kind machen, gewinnt der Erwachsene – gegen sechs Kinder kommt Sie aber nicht an.“ Er appellierte daher an alle in der Region, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Wenn die Region attraktiv und zukunftsweisend sei, ziehe sie auch Fachkräfte und Industriearbeitsplätze an. Die IHK kündigte an, einen Prozess in Gang zu bringen, um Visionen für unsere Region zu entwickeln. Zur Mitarbeit seien alle Akteure in Stadt und Landkreis eingeladen.
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