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Pressemitteilung BoxID: 230402 (IHK- Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg)
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Industriebetriebe Rückgrat der Bezirkswirtschaft

Schiffbau und Windenergie im regionalen Focus

(PresseBox) (Emden, ) "Die Industriebetriebe des Kammerbezirks sind und bleiben ein wesentlicher Taktgeber der regionalen Konjunktur", so die Einschätzung der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) bei der Vorstellung ihres Jahresberichts. "Natürlich gehen Finanz- und Wirtschaftskrise nicht spurlos vorbei. Doch es gibt auch viel versprechende Lichtblicke, die einen fundierten Optimismus für die Industriebetriebe Ostfrieslands und Papenburgs rechtfertigen. Das gilt insbesondere für die regionalspezifischen Branchen Schiffbau und Windenergie", unterstrich die IHK die Bedeutung jener Unternehmen in der Region.

Ob Onshore oder Offshore - auch 2009 sei und bleibe die Windenergie eine Wachstumsbranche. Die Region, so die IHK, profitiere durch hohe Wertschöpfung, beträchtliche Steuereinnahmen und deutliche Jobeffekte. Derzeit seien bereits etwa 3.000 unmittelbar Beschäftigte bei den beiden im IHK-Bezirk ansässigen Herstellern tätig. Es komme hinzu, dass regionale Zulieferer in erheblichem Umfang an der Entwicklung teilhaben. Die IHK geht davon aus, dass die innerhalb Ostfrieslands von den Windenergie-Herstellern vergebenen Zulieferer-Aufträge einem Umsatzvolumen von etwa 250 Millionen Euro entsprechen. Auch die Hafenwirtschaft profitiere. So seien 2008 von Emden aus so viele Windenergieanlagen wie noch nie zuvor verschifft worden, nämlich 858 Anlagen. Der Windbranche verdanke die Region somit eine beeindruckende Arbeitsplatzbilanz sowie eine gerade gegenwärtig wohltuende regenerative Aufbruchstimmung, insbesondere auch in Sachen Offshore.

Die Entwicklung der Schiffbauindustrie bilanzierte die IHK so: "Die Werften und ihre Zulieferer sind gut ausgelastet. Auch weiterhin hat der Schiffbaustandort Deutschland eine gute Chance, wenn man auf hochwertige und anspruchsvolle Produkte setzt. Hightech lautet das Gebot der Stunde". Die Werften des IHK-Bezirks (derzeit mit etwa 3.700 unmittelbar Beschäftigten und gut 400 Auszubildenden) seien in diesem Sinne gut aufgestellt. Sie hätten seit jeher hochgradig technologische Lösungen und Antworten auf die Anforderungen der Zukunft. Auf diese Weise seien sie ein verlässlicher Leistungsmotor für die gesamte Bezirkswirtschaft. So sei auch in 2008 wieder ein Auftragsvolumen in Höhe von etwa 150 Millionen Euro an regionale Zuliefererbetriebe vergeben worden. Gerade in dieser Zeit müssten deshalb, so die IHK abschließend, alle Anstrengungen zur Sicherung des Schiffbaunachwuchses unternommen werden. Die Verfestigung sowie der Ausbau technologischer Vorsprünge dürfe nicht durch einen Fachkräfte- und Ingenieurmangel gefährdet werden.

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