Zahl der Zeitarbeitnehmer weiter gewachsen

Bundeagentur für Arbeit legt Statistik vor

(PresseBox) ( Münster, )
Von der derzeitigen Rezession noch gänzlich unbeeinflusst präsentieren sich die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit im jetzt vorgelegten Berichtszeitraum bis Ende Juni 2008: Zum Stichtag 1. Juli waren in Deutschland 794 363 Zeitarbeitnehmer gemeldet - das sind 8,65 Prozent mehr, als noch im Juni 2007 (731 152).

Seit Januar '08 (716 099) verzeichnete die BA einen kontinuierlichen Anstieg um 9,85 Prozent. "Das bedeutet, die Zeitarbeitsbranche ist abseits konjunktureller Schwankungen in der deutschen Wirtschaft mittlerweile zu einem flexiblen Marktinstrument geworden, das den Unternehmen auch künftig eine moderne Alternative bietet, auf den Weltmärkten konkurrenzfähig zu bleiben", erläuterte RA Werner Stolz, Bundesgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), das Zahlenwerk der BA. Gerade die Zeitarbeit stelle sich als probates Mittel dar, die Auswirkungen von Rezessionen bis zu einem gewissen Maß abzufangen. Durch den flexiblen Einsatz von Zeitarbeitskräften werden, so Stolz, die Stammbelegschaften geschützt und die Unternehmen können unmittelbar und zeitnah auf Auftragsschwankungen reagieren.

Als "erfreulich" bezeichnete Stolz die weiter gewachsene Zahl von Zeitarbeitnehmern, die über die Branche den Weg aus der Arbeitslosigkeit zurück in den Markt fanden. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 stieg die Zahl von 306 183 auf 338 317, was eine Steigerung von rund 9,5 Prozent bedeute. Nach wie vor ungetrübt sei der Boom auf dem Dienstleistungssektor: Waren Ende Juni 2007 insgesamt 187 956 Zeitarbeitnehmer in den verschiedenen Dienstleistungsbereichen beschäftigt, belief sich ihre Zahl ein Jahr später auf 210 373, was eine Zunahme von 10,65 Prozent entspricht. Auch im Metier der Hilfstätigkeiten wurde ein Zuwachs registriert - die Zahl ungelernter Hilfskräfte wuchs noch einmal von 250 653 auf zuletzt 275 865, was einer Wachstumsquote von 9,14 Prozent entspricht.

Nichts desto Trotz erinnerte der iGZ-Bundesgeschäftsführer daran, "dass die nächsten Zahlen in einem halben Jahr angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen für die Zeitarbeitsbranche wohl nicht mehr so rosig ausfallen werden".
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