1.000. Ship-to-Shore-Kran mit sicherer Energieführung von igus ausgerüstet

Durch 17 Jahre Entwicklung und erfolgreiche Innovation vom Newcomer zum Stand der Technik in der Kranbranche

Amsterdam/Köln, (PresseBox) - Der motion plastics Spezialist igus hat den 1.000. Ship-to-Shore-Kran (STS) mit einem Energiekettensystem bestückt. In den letzten 17 Jahren haben sich die Lösungen von igus durch kontinuierliche Innovation zum aktuellen Stand der Technik entwickelt. In den allermeisten Fällen kommen auf langen Verfahrwegen Rollen-Energieketten zum Einsatz, wodurch die Lebensdauer der Komponenten erhöht und die Antriebsleistung reduziert wird. Kombinieren lassen diese sich auch mit den neuen isense Modulen – durch verschiedene Sensoren werden beispielsweise Bewegung und Verschleiß des Energiekettensystems gemessen, wodurch sich ein Austauschtermin im laufenden Betrieb vorhersagen lässt und dadurch die Ausfallsicherheit erhöht wird.

In der Krantechnik lassen sich einfache Lösungen von der Stange nicht auf neue Anwendungen adaptieren, da die Gegebenheiten stets unterschiedlich sind. Große Temperaturschwankungen, starke Vibrationen oder auch Bewegungen der gesamten Stahlkonstruktion müssen berücksichtigt werden, wenn neue Anlagen oder Retrofits an bestehenden Kranen geplant werden. Der motion plastics Spezialist igus hat jetzt den 1.000. STS-Kran (Ship-to-Shore) mit einem Energiekettensystem aus Kunststoff ausgerüstet und beweist damit, dass der Trend hin zu leichten und langlebigen Komponenten inzwischen auf der ganzen Welt Stand der Technik ist. „Der große Durchbruch war bei uns sicher die Entwicklung der Rollen-Energiekette, mit der wir im Jahr 2000 die Katzstromversorgung des ersten STS-Krans ausgerüstet haben“, begründet Theo Diehl, Leiter Branchenmanagement Krantechnik und an einer Vielzahl dieser 1.000 Projekte direkt beteiligt, den Erfolg von igus in der Branche. Durch Rollen in den Kettengliedern sinkt der Reibwert auf langen Verfahrwegen enorm, wenn sich das Obertrum der Kette auf dem Untertrum ablegt. Dadurch lässt sich bis zu 57 Prozent der benötigten Antriebsenergie einsparen, um das Energiekettensystem zu bewegen. Auch wird die Geräuschentwicklung deutlich reduziert.

Jahrelanges Knowhow fließt in Weiterentwicklungen ein

„2004 wurde dann die ‚Heavy Duty‘-Version der Rollen-Energiekette von igus auf den Markt gebracht“, erklärt Theo Diehl. „Diese wurde in allen maßgeblichen Punkten verstärkt, was die Stabilität und Lebensdauererwartung drastisch gesteigert hat.“ 2008 wurde mit der Erfahrung der letzten acht Jahre die Rollen-Energiekette ‚P4‘ im Markt platziert. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie durch die Doppelrollen-Ausführung deutlich geräusch- und vibrationsreduziert läuft, wodurch wiederum die Lebensdauerwartung des Systems gesteigert werden konnte.

Auch weitere Produkte, die einst für die Kranbranche entwickelt worden sind, bieten heute Lösungen für andere Industriezweige, wie neben den Rollen-Energieketten auch seit 2016 neue chainflex LWL-Leitungen, die in Temperaturbereichen zwischen -40 °C und +80 °C bewegt eingesetzt werden können und ohne Gelfüllung auskommen. Oder auch seewasserbeständige Aluminium-Rinnensysteme (nach EN6060) für lange Verfahrwege über 100 Meter mit Aufstiegschutz sowie schwimmende Mitnehmer zum Ausgleich von Fluchtungsfehlern. Sämtliche Komponenten bietet igus dabei sowohl als einzelne Produkte als auch je nach Kundenwunsch als konfektionierte Komplettlösung an, die von der Project Engineering-Abteilung bei igus geplant und installiert werden. Abgerundet wird das Portfolio durch die isense Familie – intelligente Produkte, die den Austauschtermin im laufenden Betrieb voraussagen und so die Ausfallsicherheit erhöhen. Dazu zählen beispielsweise die Weiterentwicklung des neuen EC.M Moduls, das auf dem Mitnehmer der Kette montiert wird und eigenständig dessen Zustand über Beschleunigung, Geschwindigkeit, Temperatur und zurückgelegte Zyklen aufnimmt. Oder auch der Verschleißsensor EC.W, der den Abrieb der e-kette misst, woraus die verbleibende Lebensdauer abgeleitet werden kann sowie das 2017 neu vorgestellte EC.RC (e-chain Run Control), das den Betriebszustand der Ketten, insbesondere in Führungsrinnen bei langen Verfahrwegen überwacht. Sensoren messen und überprüfen dabei durchgehend die Position der Energiekette. Auf diese Weise wird bei mechanischen Störungen ein Weiterlaufen der Anlage verhindert; damit gehören Totalschäden der Kette oder ein elektrisches Abschalten (beispielsweise durch Leitungsschäden) der Vergangenheit an. Dadurch beugt das isense EC.RC, wie sämtliche isense Produkte von igus, ungeplanten Maschinenstillständen vor.

igus® GmbH

Die igus GmbH ist ein weltweit führender Hersteller von Energiekettensystemen und Polymer-Gleitlagern. Das familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Köln ist in 35 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit 3.180 Mitarbeiter. 2016 erwirtschaftete igus mit motion plastics, Kunststoffkomponenten für bewegte Anwendungen, einen Umsatz von 592 Millionen Euro. igus betreibt die größten Testlabore und Fabriken in seiner Branche, um dem Kunden innovative auf ihn zugeschnittene Produkte und Lösungen in kürzester Zeit anzubieten.

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