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Pressemitteilung BoxID: 373217 (IG Metall Küste)
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Unterstützung für Proteste gegen längere Laufzeiten von Atomkraftwerken

IG Metall Bezirksleitung Küste

(PresseBox) (Hamburg, ) Die IG Metall Bezirksleitung Küste unterstützt die Proteste gegen die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken und ruft zur Teilnahme an der Großdemonstration am Sonnabend, 18. September, in Berlin auf. "Die Mehrheit der Menschen ist gegen längere Laufzeiten der Atomkraftwerke. Das werden die Proteste am Wochenende und in den nächsten Monaten zeigen", sagt die Bezirksleiterin der IG Metall Küste, Jutta Blankau. Die schwarzgelbe Bundesregierung sei vor der Atomlobby eingeknickt und ermögliche den Energiekonzernen zusätzliche Gewinne in Milliardenhöhe. "Dafür haben insbesondere die Menschen kein Verständnis, die durch das Sparpakt von massiven Kürzungen im sozialen Bereich betroffen sind", kritisiert die Gewerkschafterin.

Statt einer Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke fordert sie den Ausbau erneuerbarer Energien: "Dafür wird aber das Geld fehlen, weil die Bundesregierung weiter auf eine nicht beherrschbare Energie setzt, bei der noch nicht einmal die Entsorgung geklärt ist", sagte die IG Metall-Bezirksleiterin.

Blankau machte zugleich deutlich, dass der Atomausstieg nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden dürfe: "Die Kolleginnen und Kollegen in den Atomkraftwerken brauchen eine Perspektive - etwa im Rückbau der Kernkraftwerke oder der Entsorgung des nuklearen Abfalls", so die Gewerkschafterin. Die IG Metall werde für alternative Arbeitsplätze und sozialverträgliche Lösungen bei der Sicherung von Beschäftigung und Tarifbindungen streiten.

Weitere Informationen zu der Demonstration im Internet: www.anti-atom-demo.de. Auf der Kundgebung spricht unter anderem Wolfgang Rhode, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall. Die Gewerkschaft unterstützt auch die Fachkonferenz "Wende in der Atompolitik - Soziale und ökologische Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien" am Freitag, 17. September, im Congress Centrum in Hannover. Weitere Informationen dazu: www.fes.de/niedersachsen