Exporterwartungen steigen auf Sechsjahres-Hoch

München, (PresseBox) - Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren ist so gut wie lange nicht mehr. Die ifo Exporterwartungen stiegen von 14,8 Saldenpunkten im Mai auf 17,5 Saldenpunkte im Juni, so hoch wie seit April 2011 nicht mehr. Die deutschen Exporteure profitieren insbesondere von der wirtschaftlichen Dynamik in der EU.

Grundsätzlich erwarten nahezu alle Branchen, dass die Exporte zunehmen. Wichtige Treiber des Anstiegs im Juni waren die Automobilbranche und die Elektroindustrie. Auch die Metallbranche erwartet bessere Geschäfte mit dem Ausland. Einen deutlichen Dämpfer gab es in der Chemischen Industrie, wo merklich weniger Unternehmen steigende Exporte erwarten. Ähnliches gilt für die Pharmabranche.

 

Die ifo Exporterwartungen basieren auf ca. 2.700 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Die Unternehmen werden gebeten ihre Exporterwartungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Sie können ihre Erwartungen für die nächsten drei Monate als "zunehmen", "gleich bleiben" oder "abnehmen" kennzeichnen. Der Saldowert der Planungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "zunehmen" und "abnehmen".

ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V.

Dafür steht das ifo Institut seit seiner Gründung im Januar 1949. Es hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins und ist als gemeinnützig anerkannt. Das ifo Institut ist eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Europa und zugleich das in den deutschen Medien am häufigsten zitierte. Es ist durch einen Kooperationsvertrag eng mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) verbunden und hat seit 2002 den Status eines "Instituts an der Universität München". In der CESifo-Gruppe kooperiert das ifo Institut sehr eng mit dem Center for Economic Studies (CES) und der CESifo GmbH. CESifo ist auch die Marke, unter der die internationalen Aktivitäten der gesamten Gruppe gebündelt werden.

Verantwortlich im Sinne des § 5 TMG: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. Verantwortlicher im Sinne des § 55 Abs. 2 Rundfunkstaatsvertrags: Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest.

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