Schüler für digitale Bildung begeistern

Ministerium für Wirtschaft und Energie stellt multifunktionales Board vor

Hannover, (PresseBox) - In diesem Jahr öffnet die IdeenExpo bereits zum sechsten Mal ihre Pforten: Vom 10. bis zum 18. Juni 2017 lockt das bundesweit größte Jugend-Event für Naturwissenschaften und Technik wieder hunderttausende Besucher auf das Messegelände Hannover. Das Herzstück der Mitmach- und Erlebnisveranstaltung sind die interaktiven Exponate der rund 250 Aussteller. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist dabei unter anderem mit dem Exponat „Calliope mini“ vertreten.

Schülerinnen und Schüler sollen die Technik verstehen, von der sie tagtäglich umgeben sind – das ist der Wunsch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Mit einer Förderung hat deshalb die Calliope gGmbH, ein Team aus 13 Spezialisten, im Auftrag des Ministeriums den sogenannten Calliope mini entwickelt. Das ist eine sieben Mal acht Zentimeter große Platine mit einem Display bestehend aus 25 LED sowie einem Prozessor und dient als Lerninstrument für den Nachwuchs. Der Mini-Computer wird als Exponat auf der IdeenExpo zu sehen sein.

Mit dem Board können die Jungen und Mädchen gemeinsam mit ihren Lehrern spielerisch das Programmieren lernen. Verschiedene Sensoren, ein Lautsprecher und ein Mikrofon sowie ein Kompass sind in den Mini-Computer integriert. So können sie zum Beispiel einen Schrittzähler bauen, alle Farben in einem Kunstwerk zählen oder die Feuchtigkeit einer Pflanze überwachen. Es können zudem zwei Motoren direkt an das Board angeschlossen werden, um einen Roboter oder ein Fahrzeug zu konstruieren. Ein USB-Anschluss und Bluetooth ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, den „Calliope mini“ mit anderen Geräten zu verbinden. Mit wenigen Klicks sind die Schülerinnen und Schüler auch in der Lage, neue Anwendungen zu erfinden und zu programmieren. „Wir verstehen informatische Kompetenzen als Handwerkszeug, das Mädchen und Jungen ein riesiges Feld eröffnet, um die Welt um sie herum zu verändern. Mir ist es dabei sehr wichtig, wirklich alle Kinder zu erreichen“, sagt Maxim Loick, IT-Fachmann der Calliope gGmbH.

Die Idee zu Calliope ist in einem Elektronik-Bastelkurs während der Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern entstanden. Anschließend hörten die Gründer des Unternehmens von einem ähnlichen Projekt aus Großbritannien und ließen sich inspirieren. Im Herbst 2016 wurde Calliope dann im Rahmen des IT-Gipfels einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel des Boards ist es, den Zugang zu digitaler Bildung zu ermöglichen.

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