vbw kritisiert Entscheidung zur EEG-Umlagenbefreiung

Brossardt: "Das ist eine massive Kostenattacke"

München, (PresseBox) - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. wendet sich entschieden gegen die heute bekannt gewordene Entscheidung der EU-Kommission, die 60-Prozent-Reduzierung der EEG-Umlage für hocheffiziente Neuanlagen mit Kraft-Wärme-Koppelung (KWK) nicht mehr zu gewähren. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Das ist eine massive Kostenattacke, vor allem für den industriellen Mittelstand, der bereits heute Spitzenpreise für Strom in Europa zahlen muss.“ Allein die EEG-Umlage wird im kommenden Jahr auf rund 6,8 Cent pro Kilowattstunde steigen. „Wenn die EU-Kommission die Begrenzung der EEG-Umlage auf 40 Prozent nicht mehr zulässt, hat das nicht nur eine erhebliche Kostensteigerung zur Folge, sondern bedeutet auch einen massiven Vertrauensverlust für Unternehmen, die auf die besonders energieeffiziente KWK-Technologie gesetzt haben“, betont Brossardt.

„Die geschäftsführende Bundesregierung muss jetzt schnellstmöglich eine genehmigungsfähige Gesetzesvorlage auf den Weg bringen, die die Belastungen auf das ursprüngliche Maß reduziert“, fordert Brossardt. Wichtig ist laut vbw, dass diese Regelung rückwirkend in Kraft tritt. „Die Unternehmen dürfen nicht auf ihren Kosten sitzen bleiben, sonst verliert die Wirtschaft das Vertrauen in verlässliche Energiekosten. Keinesfalls darf eine beihilferechtlich zulässige Neuregelung verschleppt und auf die lange Bank der Regierungsbildung geschoben werden. Schnelles Handeln ist das Gebot der Stunde“, so Brossardt.

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