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vbw fordert Weiterführung von Hochschul- und Innovationsprogrammen

Brossardt: „275.000 Studienplätze müssen finanziell abgesichert werden“

(PresseBox) (München, ) Die Ministerpräsidenten der Länder entscheiden am Donnerstag bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Weiterführung des "Hochschulpakts", der "Exzellenzinitiative" und des "Pakts für Forschung und Innovation". Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sieht in diesen drei Programmen zentrale Bausteine für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Bayern und fordert deshalb von der Bundesregierung und den Ministerpräsidenten der Länder eine Zustimmung zu diesen Initiativen.

"In der aktuellen wirtschaftlichen Lage wäre es ein völlig falsches Signal, Investitionen in Bildung und Forschung zurückzufahren. Wir müssen alles daran setzen, unser Land fit für die Zeit nach der Krise zu machen", betont vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. So sei es zwar wichtig, finanzielle Mittel zur kurzfristigen Krisenbewältigung bereit zu stellen, bekräftigt Brossardt mit Blick auf die Konjunkturpakete der Bundesregierung. "Doch wir brauchen Programme wie den Hochschulpakt, die Exzellenzinitiative und den Pakt für Forschung und Innovation, um mittel- und langfristig die Weichen für eine bessere Hochschul- und Forschungslandschaft zu stellen", erläutert Brossardt.

Bei den Programmen geht es um Investitionen in Höhe von 18 Milliarden Euro bis zum Jahr 2018. Allein mehr als sieben Milliarden Euro davon sollen an die Hochschulen fließen, um 275.000 zusätzliche Studienplätze für die steigenden Studierendenzahlen der kommenden Jahre zu schaffen. "Eine Kürzung dieser Mittel schädigt den Forschungs- und Bildungsstandort Deutschland nachhaltig und stellt die Hochschulen vor massive Probleme", verdeutlicht Brossardt. An der Unterzeichnung der Pakete führe deshalb kein Weg vorbei. "Eine eindeutige Zustimmung von Bund und Ländern wäre ein klares Bekenntnis zur Zukunftssicherung unseres Landes und würde den Universitäten die dringend benötigte Planungssicherheit geben", fasst Brossardt zusammen.

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