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Pressemitteilung BoxID: 146970 (ibw - Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.)
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vbw-Vizepräsident Dr. Manfred Scholz gestorben

(PresseBox) (München, ) Der Ehren- und Vizepräsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Dr. Manfred Scholz, ist am 12. Januar in Augsburg im Alter von 70 Jahren gestorben.

Der promovierte Jurist startete seine berufliche Karriere 1967 bei der Deut-schen Bank. Von 1973 bis 2001 war er Geschäftsführer der Haindl Papier GmbH & Co. KG in Augsburg, der heutigen UPM-Kymmene. Bei Haindl war er für den Bereich Finanzen, Controlling und Personalwesen zuständig. Von April 2002 bis April 2004 fungierte er als Geschäftsführer der Augsburg Airways GmbH & Co. KG.

Scholz hat sich durch sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement um die bayerische Wirtschaft verdient gemacht. Von 1992 bis 1998 war er Präsident des Landesverbands der Bayerischen Industrie (LBI), der 1998 mit der Verei-nigung der Arbeitgeberverbände in Bayern (VAB) zur vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. verschmolz. Bis zu seinem Tode war Scholz Vizepräsident und Ehrenpräsident der vbw.

vbw-Präsident Randolf Rodenstock würdigte Scholz als Wegbereiter für die Gründung der vbw und nachhaltigen Impulsgeber für eine starke Interessen-vertretung der bayerischen Wirtschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit. "Dr. Manfred Scholz war mit Leib und Seele Unternehmer und hat sich gerade-zu leidenschaftlich für ein prosperierendes Bayern eingesetzt. Wir werden ihn nicht vergessen," sagte Rodenstock.

Ein besonderes Anliegen war für Scholz stets die Bildungspolitik, für die er sich rund 25 Jahre als Vorsitzender des Vorstandes des Bildungswerkes der Baye-rischen Wirtschaft e. V. engagierte. Außerdem war er Vorsitzender des Hoch-schulrats der Universität Augsburg. Scholz hatte eine Reihe von Aufsichts- und Beiratsmandaten bei Versicherungen, Banken und Industriegesellschaften inne. Darüber hinaus machte er sich durch seine Tätigkeit als Vorsitzender und Mitglied verschiedener kultureller Organisationen, als Kunstkenner und -förderer sowie als Honorarkonsul der Vereinigten Mexikanischen Staaten für den Freistaat Bayern verdient.