bayme vbm weisen auf Risiken für die Beschäftigungsentwicklung in der bayerischen M+E-Industrie hin

Brossardt: "Jobsicherung muss jetzt im Vordergrund stehen"

(PresseBox) ( München, )
Der Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm, Bertram Brossardt, sieht Risiken für die Beschäftigungsentwicklung in der bayerischen M+E-Industrie. "Die konjunkturelle Abkühlung im zweiten Halbjahr 2012 und die zu erwartende weitere Eintrübung in den nächsten Monaten zeigen erste Wirkungen. Das Ende des Jobaufbaus, der deutliche Rückgang der in der M+E-Industrie eingesetzten Zeitarbeitnehmer, das steigende Interesse der Firmen an Kurzarbeit und der Abbau der Arbeitszeitkonten sind Warnsignale, die man ernst nehmen muss."

Er wies darauf hin, dass die M+E-Betriebe im Freistaat im letzten Jahr 15.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen haben. Damit hat sich die Zahl der Beschäftigten in der Branche auf 770.000 erhöht. Brossardt: "Die Firmen setzen alles daran, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst zu halten, trotz der geringeren Auslastung aufgrund der konjunkturellen Abschwächung."

Diese Jobsicherung stellt die Betriebe aber laut Brossardt wegen der hohen Kostenbelastung vor große Herausforderungen. "Im letzten Jahr sind die Löhne in der M+E-Industrie mit 4,3 Prozent so stark gestiegen wie seit 20 Jahren nicht mehr. Gleichzeitig ist aufgrund der konjunkturellen Eintrübung die Produktivität in den ersten drei Quartalen um 1,3 Prozent gesunken. Beides zusammen hat die Lohnstückkosten - der zentrale Faktor für die internationale Wettbewerbsfähigkeit - um fünf Prozent nach oben getrieben."

Brossardts Fazit: "In der bayerischen M+E-Industrie muss die Jobsicherung im Vordergrund stehen. Dafür ist es wichtig, dass wir nach der ordentlichen Lohnsteigerung 2012 jetzt wieder zu einer maßvollen Lohnpolitik zurückkehren."
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