Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V.: Verbandsumfrage gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus

Sandler sieht in steigenden Strompreisen großes Problem

(PresseBox) ( Hof, )
Die Unternehmen der bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft. "Unsere Mitglieder wollen ihre Beschäftigten halten. Auch die Investitionsbereitschaft der Branche ist weiter hoch", sagte Dr. Christian Heinrich Sandler, Präsident des Verbands der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V., auf der Jahrespressekonferenz des Verbandes in Hof.

Nach der aktuellen Verbandsumfrage beurteilen 85,7 Prozent der Textilunternehmen die Geschäfts- und Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr als besser oder gleich gut. Sandler: "Bei unserer Umfrage im letzten Jahr waren es nur 73 Prozent. Insoweit ist der positive Trend deutlich zu erkennen." Auch in der Bekleidungsindustrie ist die Zahl der Unternehmen, die eine Verbesserung der Lage erkennen, deutlich gestiegen: von 58,3 Prozent auf 77,8 Prozent.

Auch die Perspektiven bezüglich der Beschäftigungsentwicklung sind positiv. Haben im Vorjahr nur 8,3 Prozent der Bekleidungsunternehmen mit einem Anstieg der Mitarbeiterzahlen gerechnet, sind es in diesem Jahr 22,2 Prozent. Im Textilbereich stieg die Quote der Unternehmen, die zusätzliche Mitarbeiter einstellen wollen, im gleichen Zeitraum von 20 auf 23,8 Prozent. Außerdem wollen 19 Prozent der Textiler und 44 Prozent der Bekleider die Auszubildendenanzahl steigern. Sandler: "Insoweit können wir damit rechnen, dass sich insgesamt die Ausbildungssituation zum Vorjahr von stabil auf positiv verändert." Sandler verwies in diesem Zusammenhang auf die Plattform "www.go-textile.de", die interessante Berufsbilder vorstellt und so das Interesse der Ausbildungssuchenden wecken soll.

Besonders erfreulich ist laut Sandler die hohe Innovationsbereitschaft der Branche: "Immerhin 81 Prozent aller Textiler und 66,7 Prozent aller befragten Bekleidungsunternehmen wollen in den nächsten 12 Monaten Investitionen für die Zukunft tätigen. Nur ein geringer Anteil davon ist für das Ausland vorgesehen. Dies zeigt, dass unsere Mitglieder und damit unsere Branche an die Zukunftsfähigkeit ihrer Produkte und an den Standort Bayern glauben", sagte der Verbandspräsident.

Als großes Problem bezeichnete Sandler den Stand der Energiewende. Die enormen Steigerungen der Energiekosten in Deutschland der letzten Jahre seien eine wachsende Bedrohung im internationalen Wettbewerb. Er forderte eine Energiepolitik, die eine bezahlbare und sichere Energieversorgung gewährleistet.
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