Meisterschulen im Handwerkerhof: 319 frischgebackene Jungmeisterinnen und -meister verabschiedet

(PresseBox) ( München, )
Das geflügelte Wort, "dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist", hat auch im 21. Jahrhundert seine Berechtigung. Von den 357 zur Prüfung angetretenen Handwerkerinnen und Handwerkern, die im vergangenen Jahr in den Münchner Meisterschulen im Handwerkerhof die Schulbank gedrückt hatten, schafften 319 die diesjährige Meisterprüfung. Die neuen Spitzen- und Führungskräfte für das Münchner und oberbayerische Handwerk bekamen am 1. August 2008 ihre Zeugnisse und wurden in der Handwerkskammer für München und Oberbayern feierlich verabschiedet.


Der Vizepräsident der Handwerkskammer, Werner Obermeier, versicherte den Jungmeistern, sie hätten mit der Meisterfortbildung einen großen Schritt nach vorne gemacht. Die breit gefächerten fachlichen, betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und berufspädagogischen Qualifikationen, die sie im Rahmen der Meisterfortbildung erworben hätten, berechtigten sie zur Führung eines Unternehmens. Obermeier: "Sie gehören nun zur ökonomischen Elite Deutschlands!"


Der Vizepräsident erläuterte, dass der Meisterbrief in Bayern noch weiter gestärkt werde. Obermeier: "Seit heute wird allen Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeistern ein direkter fachgebundener Zugang zur Fachhochschule für die der Meisterprüfung fachlich entsprechenden Studiengänge bzw. für Betriebswirtschaft eröffnet, und zwar unabhängig vom Schulabschluss." Der Karriereweg: Lehre - Geselle - Meister werde dadurch wesentlich gestärkt. Das sei eine klare Aufwertung der Meisterprüfung und unterstreiche die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems, betonte Obermeier.

Der Leiter der Meisterschulen, Oberstudiendirektor Paul Strotmann, machte deutlich, dass die Berufsaussichten für die Absolventinnen und Absolventen fast noch nie so gut gewesen seien wie zurzeit. Allein für den Installateur- und Heizungsbereich habe die Schule 50 Stellenangebote bekommen.

Das Durchschnittsalter der diesjährigen Meisterschüler liegt bei knapp unter 25 Jahren. Die meisten stammen aus München und Oberbayern, unter ihnen sind auch 22 Ausländer (knapp sechs Prozent), u. a. aus Griechenland, Russland und der Türkei. Zwei Drittel (66 Prozent) finanzierten ihre Weiterbildung über das Meister-BAFöG. Knapp 40 Prozent planen, sich früher oder später selbständig zu machen. Im Einzelnen bestanden in den Meisterschulen im Handwerkerhof 99 Elektrotechniker, 21 Feinwerkmechaniker, 34 Friseure, 24 Informationstechniker, 89 Installateure und Heizungsbauer, 15 Landmaschinenmechaniker, 18 Metallbauer (Schlosser) und 19 Zahntechniker ihre Meisterprüfungen.
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