Gutachten 'Energieszenarien Bayern 2050' bestätigt Forderungen der vbw

Brossardt: "Jetzt ist schnelles Handeln geboten"

(PresseBox) ( München, )
Das Gutachten 'Energieszenarien Bayern 2050' des bayerischen Wirtschaftsministeriums beschreibt den Handlungsbedarf und die notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende im Freistaat. "Ich freue mich, dass das Gutachten von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil im Wesentlichen zu gleichen Ergebnissen kommt, wie die von der vbw in Auftrag gegebenen Studien. Jetzt haben wir eine breite Wissensbasis. Jetzt ist schnelles Handeln geboten. Nun müssen wir den Umbau der Energiesysteme rasch vorantreiben. Das gilt gerade für Bayern mit seinem hohen Anteil an Kernkraft und den vielen energieintensiven Unternehmen." Mit diesen Worten kommentiert Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die aktuelle Veröffentlichung.

Das Gutachten bestätigt auch, dass zwar der Gesamtenergieverbrauch in Bayern zurückgehen, der Strombedarf aber weiter steigen wird. Um die Stromversorgung in Bayern zu sichern, müssen laut Brossardt dringend die notwendigen Maßnahmen angegangen werden. "Der Staat muss nun schnellstmöglich die Rahmenbedingungen schaffen, dass die notwendigen Back-up-Kraftwerke, Leitungen und Speicher gebaut werden. Sonst wird schlicht nichts passieren, und das Versorgungsproblem in Bayern wird spätestens 2015 akut, wenn das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld stillgelegt wird", warnt Brossardt.

"Dem durch die Energiewende veranlassten Strompreisanstieg, vor allem der zu erwartenden deutlichen Anhebung der EEG-Umlage Mitte Oktober auf über fünf Cent pro Kilowattstunde, müssen die politisch Verantwortlichen entschieden entgegenwirken", fordert Brossardt. "Ständig steigende Strompreise sind äußerst schädlich für unseren Wirtschaftsstandort. Wir unterstützen deshalb die Forderung von Staatsminister Zeil nach einer Absenkung der Stromsteuer, um den weiteren Anstieg der EEG-Umlage zu kompensieren."
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