Geschäftserwartungen der M+E-Industrie auf niedrigstem Stand seit 1992

Brossardt: ifo-Konjunkturtest Bayern offenbart Einbruch der Produktionspläne

(PresseBox) ( München, )
Der aktuelle ifo-Konjunkturtest Bayern weist auf den rasanten Abschwung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie hin. VBM-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: "Gestern hat der IWF eine weltweite Rezession für 2009 vorhergesagt, für Deutschland einen Rückgang des BIP um 0,8%. Dies deckt sich mit den Zahlen, die der ifo-Konjunkturtest für die Metall- und Elektroindustrie ergibt. Die wirtschaftliche Lage wird von den Firmen unseres Industriezweiges zunehmend schlechter bewertet. Der Geschäftsklimaindex für die bayerische M+E-Industrie ist im Oktober um sieben Punkte gesunken und liegt nun bereits im dritten Monat im negativen Bereich. Geradezu alarmierend sind die Erwartungen der Unternehmen für das kommende halbe Jahr. Sie liegen mit -39 Punkten auf dem schlechtesten Stand seit 1992."

Brossardt weiter: "Die Auftragseingänge gehen zurück und viele bestehende Aufträge werden storniert." Die rückläufige Nachfrage habe sich bereits in der Produktion der bayerischen M+E-Industrie niedergeschlagen. Erstmals seit 2005 sank diese im August im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent. "Der Absturz der Produktionspläne der Unternehmen im Oktober von einem Wert von -6 auf -41 zeigt, dass wir auf ein schwieriges Jahr 2009 zugehen. In keiner Teilbranche der bayerischen M+E-Industrie lagen die Produktionspläne im po-sitiven Bereich", erklärte Brossardt.

An die IG Metall gewandt appellierte Brossardt: "Runter von den Illusionen, zurück zur Realität. Wer vor der konjunkturellen Entwicklung die Augen ver-schließt, setzt Arbeitsplätze aufs Spiel. Ich fordere die IG Metall nochmals auf, ihre vollkommen überzogene Forderung nach acht Prozent mehr Geld aufzu-geben. Sie passt nicht in die Landschaft." Schon längst gehe es viel mehr um die Frage der Arbeitsplatzsicherheit als um unvernünftig hohe Lohnzuwächse. Brossardt: "Unser gemeinsames Bestreben muss es sein, möglichst viele der 50.000 Jobs, die die bayerischen M+E-Firmen im vergangenen Abschwung geschaffen haben, auch am Rande der Rezession zu halten."
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