Brossardt: „USA, China, Indien und Brasilien in Klimaschutz einbinden“

(PresseBox) ( München, )
Auf der heute beginnenden Klimaschutzkonferenz der Vereinten Nationen auf Bali will die Europäische Union über ein neues Klimaschutzabkommen verhandeln, das nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls 2012 wirksam werden soll. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erwartet von den Verhandlungen eine stärkere Einbeziehung aller Industriestaaten in das Kyoto-Nachfolge-Abkommen.

Der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, unterstrich die grundsätzliche Bedeutung des Klimaschutzes, machte aber gleichzeitig deutlich, dass langfristig nur eine glo-bal angelegte Klimapolitik nachhaltig sein könne. Brossardt: "Es sollte für die Zeit nach dem Ablauf des Kyoto-Protokolls ein Weg gefunden werden, Länder mit hohem CO2-Ausstoß wie die USA, China, Indien und Brasilien in eine internationale Klimaschutzvereinbarung einzubinden."

Das ambitionierte deutsche Klimaschutz-Paket müsse in den internationalen Kontext eingebunden werden, sagte Bertram Brossardt. "Nachdem Deutschland lediglich einen Anteil von unter vier Prozent zu den weltweiten CO2-Emissionen beiträgt und der Pro-Kopf-Ausstoß von CO2 mit elf Tonnen auf dem 26. Platz der weltweiten Länderliste liegt, ist der Beitrag, den wir leisten können: Innovationen und klimaschützende Technologien."

Ob in der Kraftfahrzeugindustrie, der Energieerzeugung, bei Haushaltsgeräten oder in der Bauindustrie: Alle Industriebranchen haben in den letzten Jahren viel in energieeffizientere Verfahren, Produkte und Systeme investiert. Darüber hinaus hat Deutschland als eines der ganz wenigen Länder seit 1990 seinen Ausstoß an klimaschädlichen Gasen deutlich gesenkt. Brossardt betonte:

"Oberstes Ziel ist es, dieses Potenzial weiter auszuschöpfen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen durch die Produktion und den Einsatz innovativer Klimaschutztechnologien zu steigern." Um dieses Ziel zu erreichen, seien klare politische Rahmenbedingungen erforderlich, die den Unternehmen Planungssicherheit geben, sagte Brossardt. Außerdem könne eine klimafreundliche Energieversorgung, die gleichzeitig sicher und kostengünstig ist, in Zukunft nur durch einen ausgewogenen Mix an Energieträgern erreicht werden. Auf Kernenergie könne demnach nicht verzichtet werden.
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