Erfolgreicher Messeauftritt von HYPOS

Halle (Saale), (PresseBox) - Zum dritten Mal präsentierte sich vom 24. bis 28. April das Wasserstoffprojekt HYPOS auf der Fachplattform „Hydrogen + Fuel Cells + Batteries“ im Rahmen der Hannover Messe. Der gemeinsame Stand mit dem Fraunhofer IMWS war ein beliebter Anlaufpunkt für Fachbesucher und HYPOS-Mitglieder.

„Ein großes Thema im Bereich der erneuerbaren Energien ist aktuell die Sektorenkopplung. Dahinter steht die Erkenntnis, dass die Energiewende nicht allein im Strombereich gelingen kann. Um die Verbindung mit den Sektoren Wärmeversorgung, Gas und Mobilität herzustellen, kann regenerativ erzeugter Wasserstoff als flexibel einsetzbare und speicherbare Energieform eine wichtige Rolle spielen“, erklärt Dr. Kathrin Goldammer, Geschäftsführerin des Berliner Reiner Lemoine Instituts (RLI) und kooptiertes Vorstandsmitglied des Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany e.V. (HYPOS). Entsprechend groß sei auch auf der Hannover Messe das Interesse am HYPOS-Projekt gewesen. „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Auftritt, bei dem wir uns mit spannenden Themen einem europaweiten Fachpublikum präsentieren konnten“, so die RLI-Geschäftsführerin weiter.

So nahm Dr. Kathrin Goldammer im Rahmen der Hannover Messe an einer hochkarätig besetzen Podiumsdiskussion des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbands e.V. (DWV) zum Thema Sektorenkopplung teil. In einem weiteren Vortrag berichtete sie über Verkehrsszenarien für Deutschland mit Wasserstoff. Das RLI untersucht diese Fragen unter anderem im HYPOS-Projekt „ImplaN“ - gemeinsam mit der Volkswagen AG, der Linde AG und dem Forschungszentrum Jülich. Dabei geht es um mögliche Szenarien zum Aufbau einer Initialinfrastruktur für Wasserstofffahrzeuge auf Basis planbarer Nachfrager wie ÖPNV-Unternehmen, Flottenbetreibern und Carsharing-Anbietern.

Im Mittelpunkt des gemeinsamen Auftrittes des HYPOS e.V. und des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS standen die Themen Wasserstofferzeugung, -speicherung und -transport, Brennstoffzellensysteme und deren Anwendungen sowie Energiespeicher. Darüber hinaus war der Stand während der gesamten Messe ein beliebter Anlaufpunkt für HYPOS-Mitglieder, Fachbesucher und Vertreter aus der Politik. So informierte sich Thomas Wünsch, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt über die aktuellen HYPOS-Projekte und der mit HYPOS eng verknüpften und durch das Fraunhofer geplanten -Elektrolysetest- und -versuchsplattform Leuna (ELP). Das gemeinsame Vorhaben des Fraunhofer IMWS und des Fraunhofer CBP will zusammen mit Industriepartnern ab 2019 die Wasserstoffelektrolyse im großtechnischen Bereich erproben und durch unterstützende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für die chemische Industrie marktauglich zu machen.

Über das Projekt HYPOS
Derzeit engagieren sich 114 Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstitute als Mitglieder im Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany e.V. Das gemeinsam von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS und dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland initiierte HYPOS-Projekt verfolgt das Ziel, Grünen Wasserstoff aus erneuerbarem Strom im großtechnischen Maßstab für die Chemieindustrie, die Elektromobilität und die urbane Energieversorgung herzustellen. Im Rahmen einer Wasserstoff-Modellregion sollen dabei das Chemiestoffnetz, das Erdgasnetz sowie die elektrischen Netze in Ostdeutschland modellhaft miteinander vernetzt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ mit bis zu 45 Millionen Euro.

Weitere Informationen:
www.hypos-eastgermany.de

Pressekontakt HYPOS e.V.:
Mareike Wald, M.A.
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49(0)341 / 600 16 17
E-Mail: wald@hypos-eastgermany.de
www.hypos-eastgermany.de

HYPOS e.V.

Derzeit engagieren sich 114 Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstitute als Mitglieder im Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany e.V. Das gemeinsam von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS und dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland initiierte HYPOS-Projekt verfolgt das Ziel, Grünen Wasserstoff aus erneuerbarem Strom im großtechnischen Maßstab für die Chemieindustrie, die Elektromobilität und die urbane Energieversorgung herzustellen. Im Rahmen einer Wasserstoff-Modellregion sollen dabei das Chemiestoffnetz, das Erdgasnetz sowie die elektrischen Netze in Ostdeutschland modellhaft miteinander vernetzt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ mit bis zu 45 Millionen Euro.

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