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Pressemitteilung BoxID: 125447 (Hutchison Drei Austria GmbH)
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3 will Verschiebung der Handy-TV Ausschreibung um Wettbewerb zu ermöglichen

(PresseBox) (Wien, ) .

- DVB-H Ausschreibung Mitte September verhindert mehrere Bewerbungen
- Klärung der Bedingungen für Mitbenutzung der ORS Infrastruktur
- 3 fordert die Berücksichtigung der Interessen aller Medienunternehmen

In einem Schreiben hat Hutchison 3G Austria Medienministerin Doris Bures um eine Verschiebung der Ausschreibung einer bundesweiten Multiplex-Lizenz für digitales mobiles Fernsehen im DVB-H Modus um mindestens zwei Monate ersucht. Begründung: Eine Ausschreibung bereits im September mit einer Ausschreibungsfrist von acht Wochen lasse zuwenig Zeit, um ein tragfähiges Geschäftsmodell zwischen Mobilfunkern, Programmveranstaltern und etwaigen Multiplex-Lizenznehmern zu entwickeln. Ein Festhalten am bisherigen Zeitplan zementiere bestehende Marktverhältnisse am Infrastruktur- und Medienmarkt und schaffe keinen Wettbewerb. Das sei ineffizient und kontraproduktiv für Medienvielfalt. 3CEO Berthold Thoma: „In diesem Fall würde sich H3G aus heutiger Sicht gezwungen sehen, ein Engagement in DVB-H in Österreich zu überdenken.“

Einbindung der Programmveranstalter

Erste Kontakte mit Programmanbietern würden zeigen, dass alle Medienhäuser großes Interesse an DVB-H hätten. Allerdings brauche man mehr Zeit, um ein Programmpaket zu schnüren, das sowohl die Interessen der Programmanbieter berücksichtige, finanziell tragbar sei, als auch den geforderten Beitrag zur Medienvielfalt leiste. Den Start von DVB-H zur EURO2008, wie bisher von der Medienregulierung angepeilt, würde eine Verschiebung der Ausschreibung aber nicht gefährden. Thoma: „Bis dato ist etwa die Frage der DVB-H Übertragungsrechte für die EURO2008 nicht geklärt. Es macht für uns keinen Sinn, jetzt ein Programmpaket zu schnüren und später darauf zukommen, dass darin die Übertragung der Fußball-EM gar nicht enthalten ist.“

Kostentransparenz bei Mitbenutzung von ORS Sendeanlagen

Hinsichtlich des Infrastrukturbetriebes sind vor allem die Kosten der Mitbenutzung von Rundfunk-Sendeanlagen ungeklärt. Diese Mitbenutzung ist sowohl im ORF-Gesetz, als auch im PrivatTVGesetz und im Telekomgesetz vorgesehen und für jeden ernsthaften Bewerber unabdingbar. Trotz ihrer Monopolstellung und entsprechenden Auflagen hat die ORS aber bis dato jegliche Auskunft zu den Kosten einer etwaigen Mitbenutzung ihrer digitalen Infrastruktur verweigert. Letzte Woche hat daher Netco, eine 100% Tochter von 3, einen Antrag auf Klärung der Kosten bei der Medienregulierungsbehörde KommAustria eingebracht. Thoma: „Nun liegt es an der Medienbehörde, die Vorfrage einer Mitbenutzung von Rundfunk-Sendeanlagen rasch zu klären. Danach kann sofort eine Ausschreibung der DVB-H Lizenz erfolgen.
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