Experten-Statement zum Thema 'Exklusivvertrag zwischen Microsoft und Murdoch?'

(PresseBox) ( Tägerwilen/Schweiz, )
Beginnt die Vormachtstellung von Google nun zu bröckeln oder nicht? Versuche, dem Unternehmen seine führende Position streitig zu machen, gibt es einige. Während Google versucht, andere Felder für sich zu erschließen - etwa mit dem superschlanken Betriebssystem Google Chrome OS oder durch die Digitalisierung von Büchern - macht Microsofts Suchmaschine Bing positive Schlagzeilen. Ihr Marktanteil liegt in den USA inzwischen bei fast zehn Prozent.[1] Zudem zieht Microsoft die Sympathien von Verlegern an, seit es darüber nachdenkt, diese eventuell an den Werbeeinnahmen von Bing im Netz zu beteiligen.[2]

Andreas Wiebe, Geschäftsführer von Hulbee und Entwickler der gleichnamigen Suchmaschine, beurteilt die Spekulationen um einen Vertrag zwischen Microsoft und Rupert Murdochs News Corporation kritisch: "Microsoft will sich scheinbar um jeden Preis gegen Google abgrenzen und empfängt dessen Kritiker deshalb mit offenen Armen. Ein Exklusivvertrag mit Microsoft wäre für einen Verlag jedoch ein hohes Risiko, denn Bing ist mit Google - vor allem in Europa - noch längst nicht vergleichbar. Aus meiner Sicht verlieren Suchmaschinen außerdem ihren Sinn, wenn wichtige Inhalte dort nicht gefunden werden können. Wir möchten gute, journalistische Artikel auch weiterhin im Netz auffindbar machen und diskutieren gerne mit Verlagen über mögliche Lösungen, die allen helfen."

[1] http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=23021122
[2] http://www.zeit.de/newsticker/2009/11/24/iptc-bdt-20091124-481-23090138xml
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