Süße Verführung

Kundengerechte Pralinenverpackung durch Vollverschweißung

(PresseBox) ( Dettingen, )
Zwar hat die Nachfrage nach Pralinen wieder angezogen, doch auch die Sortenvielfalt wird ständig größer. Die Ludwig Schokolade GmbH & Co. KG in Bergisch Gladbach begegnet dieser Marktentwicklung im Jubiläumsjahr ihrer Marke "Trumpf" mit hochwertigem Verpackungsdesign und modernen Folien-Verpackungsstraßen, die von dem Maschinenbauer Hugo Beck GmbH & Co. KG aus Dettingen, bei Stuttgart, errichtet wurden.

Was als zarter Genuss den Gaumen der zumeist weiblichen Genießer erfreut, hat einen sorgfältig abgestimmten Herstellungsweg in der Pralinenproduktion hinter sich, bis es als ansprechend verpacktes Sortiment im Süßwarenregal landet.

Begonnen hatte alles im Jahr 1857, als der Apotheker Leonard Mohnheim in seiner kleinen Apotheke in Aachen mit der Herstellung von Tafelschokolade begann. Er hatte auf seinen Reisen durch Europa Mitte des 19. Jahrhunderts das kostbare, neue Genussmittel Schokolade entdeckt, holte einen erfahrenen italienischen Chocolatier nach Deutschland und begann mit der Zubereitung "köstlicher Gesundheits-Schokolade". Heute zeigen umfangreiche Studien, dass besonders bei dunklen, kakaohaltigen Sorten nicht nur das Wohlbefinden steigt, sondern dass Kakao auch wegen vielerlei Antioxidantien eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt werden kann.

Alsbald wurden bis zu 400 Tafeln pro Tag in der kleinen Apotheke in Handarbeit produziert und Monheim musste Maschinen aus Frankreich beschaffen, um die immer größer werdende Nachfrage zu befriedigen. Neue Rezepturen und Zubereitungsverfahren machten die Aachener Schokoladenmanufaktur bald zu einer Erfolgsstory der Gründerzeit. Und als 1903 der Grundstein für die erste Schokoladenfabrikation gelegt war, konnte man auch feinste Pralinen in großen Mengen herstellen. Für all diese Köstlichkeiten wurde bald der Name Trumpf zu einem Begriff.

Bis in unsere Tage ist "Trumpf - der Pralinenmeister" eine der großen Markennamen im deutschen Pralinenmarkt, mit dem Kenner aller Generationen höchste Qualität zu einem günstigen Preis verbinden.

Die aus den industriellen Anfängen 1986 hervorgegangene Ludwig Schokolade GmbH & Co. KG gehört heute zu den 20 größten Schokoladeherstellern in Europa. Mit rund 1.000 Mitarbeitern produziert das Unternehmen über 100.000 to Süßwaren jährlich.

Gesteuert über die Zentrale in Bergisch Gladbach, erfolgt die Produktion der breit gefächerten Produktpalette in den Werken Saarlouis, Saarwellingen und Quickborn. Weitere Sortimentsteile werden im polnischen Tuczno hergestellt.

In Deutschland sind die Produkte unter dem Markennamen Trumpf seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Lebensmittelhandels und besitzen eine große Bekanntheit und Akzeptanz bei den Verbrauchern. Im Auslandsbereich steht hinter der Marke Mauxion ein umfangreiches Schokoladewaren-Sortiment, das in über 50 Ländern der Erde vermarktet wird.

Darüber hinaus hat sich die Ludwig Schokolade als leistungsfähiger Partner im Segment der Eigen- und Handelsmarken ebenso einen bedeutenden Namen erworben. Die individuelle Ausrichtung auf die spezifischen Kundenanforderungen und langjährige Erfahrung in der Schokoladenherstellung bilden hier zusammen mit den modernen Produktionsanlagen die Basis für weiteres Wachstum.

Seit der Übernahme durch die Krüger GmbH & Co. KG im Frühjahr 1998 wird die Zukunft mit einem leistungsstarken Partner gemeinsam gestaltet.

Damit einher geht auch die stetige Expansion - insbesondere im Auslandsgeschäft. So wurde im August 2007 von der Polnischen Schokoladenfirma Inda Polska - vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamtes - die bestehenden Geschäftsaktivitäten, Vermögenswerte und Arbeitsverhältnisse übernommen und zu diesem Zweck die neue Firma Inda Czekolada Sp.z o.o gegründet. Mit dieser Übernahme trägt die Krüger-Gruppe der wachsenden Entwicklung in den Osteuropäischen Märkten Rechnung und baut ihr Engagement in Polen weiter aus.

Weihnachten, Ostern, Muttertag

Nach dem Rückgang 1999 konnte die Schokoladenindustrie in den letzten Jahren schrittweise wieder gute Zuwächse verzeichnen. Heute liegt Produktionsvolumen bei Schokolade und Schokoladenwaren nach Angaben des Bundesverbands der Süßwarenindustrie für 2006 in Deutschland bei 925.000 to.

Jedoch verglichen mit der Situation vor zehn, fünfzehn Jahren ist das Angebot im Pralinenmarkt vielfältiger, die Zielgruppe beweglicher und der Absatz damit schwieriger geworden. Wurden früher vor den großen Festtagen im Supermarkt oder Einzelhandel wahllos bunte Pralinenmischungen gekauft, haben sich heute mehrere kleinere Premiumanbieter und eine Vielzahl unterschiedlicher Manufakturen etabliert, die mit individuell gefertigten Sorten im oberen Segment Kaufkraft binden und mit exotischen Rezepten unter Zusatz von ungewöhnlichen Gewürzen auf sich aufmerksam machen. Dabei spielt die Verpackung in Form und Gestaltung eine immer größere Rolle.

Krönung der Chocolatierskunst

Die Praline, oder das Praliné, ist ein mit ausgesuchten Zutaten und in aufwendiger Herstellung produziertes Konfekt aus gefüllter Schokolade, das mundgerecht portioniert die Krönung der Chocolatierskunst darstellt. Bei Ludwig Schokolade wird dies besonders beim Sortiment "Edle Tropfen in Nuss" deutlich, eine aus Hohlkörper-Pralines produzierte Komposition aus Nüssen, Schokolade und alkoholischer Füllung.

Am Point-of-Sale überzeugen heißt, das Auge des Käufers zu gewinnen

Dabei hat die Verpackungstechnik einen langen Entwicklungsweg hinter sich. Anfang der 90er Jahre wurde noch die bedruckte und vorgestanzte Schachtel nur mit einer Banderole aus Cellophan verschlossen - eine glasklare, feste, aber nur wenig dehnbare Folie aus Zelluloseregenerat. Dadurch war der Packungsinhalt aber nach Abstreifen der Banderole nicht weiter geschützt. Als Reaktion darauf wurde versucht, einen Kuverteinschlag aus Cellophan zu produzieren, zu falten und zu verschweißen. Dies gelang zwar, aber die Folie konnte nicht eng anliegend ausgeführt werden.

Als in einem weiteren Schritt deutlich wurde, dass nicht nur rechteckige und quadratische Schachteln luftdicht zu verschließen sind, entschied die Ludwig Schokolade auch die weithin bekannte Acht-Eck-Verpackung des "Edle Tropfen in Nuss" - Sortiments so zu verpacken und damit den bestehenden Maschinenpark neu zu formieren und sich einen geeigneten Hersteller für Ihre Endverpackung zu suchen.

Die Wahl fiel auf Hugo Beck in Dettingen an der Erms, da hier nachprüfbare Erfahrung mit den seinerzeit noch neuen, hochfeinen und transparenten Polyolefinfolien vorlagen und durch intelligente Servotechnik und die Modularität aller Bauteile die sichere Verkettung mit vor- und nachgelagerten Produktionseinheiten auf Anhieb gelang. Aufgrund der breiten Kenntnisse im Sondermaschinenbau und in der Konstruktion von Seitenschweißaggregaten war der Hersteller komplexer Folienverpackungsanlagen in der Lage, Packungen mit Sondermaßen, achteckige Packungen mit Aufreißfaden und Packungen in Rautenform mit überlappender Schweißnaht am Boden auszuführen und so vorzubereiten, dass die Packungen eng anliegend, nasenfrei und ohne Falten geschrumpft werden konnten. Dabei stellten die schokoladehaltigen Inhalte eine besondere Aufgabe für die produktschonende Behandlung im Schrumpftunnel dar, der sich das Unternehmen gerne annahm und lösen konnte.

Während früher höchstens 60 - 80 Packungen pro Minute produziert werden konnten, können heute - je nach Anteil der Handarbeit - bis zu 900 Sortimente pro Minute das Band verlassen

Verbraucherfreundlich und passgenau

Hugo Beck hat sich auf die klare Folienverpackung spezialisiert, weil sie alle Merkmale des verpackten Produkts in verbraucherfreundlicher Form gut sichtbar zeigt. Sie bietet eine passgenaue und praktische Platzierung im Verkaufsregal, eine überzeugende Markendarstellung und ist daher im heutigen Einzelhandel und Discount nicht mehr wegzudenken.

Das Maschinenprogramm des seit über 50 Jahren in Dettingen/Erms bei Stuttgart tätigen Maschinenbauunternehmens umfasst eine Vielzahl von taktenden und kontinuierlich arbeitenden Horizontal-Schlauchbeutelmaschinen mit dazu passenden Schrumpftunneln. Eine individuelle Peripherie mit Ergänzungskomponenten zum Beschriften, Etikettieren sowie einen speziellen Folienwechsler, mit dem ohne Stillstandzeiten automatisch der Folienwechsel durchgeführt werden kann, vervollständigen das Angebot und bieten einen individuell anpassungsfähigen Automatisierungsgrad.

"Die Verbindung zu Hugo Beck besteht schon seit geraumer Zeit. Das Unternehmen baut sehr funktionale Maschinen mit hoher Standzeit", so der technische Leiter Claus Hafner von Ludwig Schokolade. "Die Zusammenarbeit ist sehr konstruktiv und hat sich für unser Haus bewährt."

Mit der von Hugo Beck neu implementierten Verpackungstechnik konnte der Pralinenhersteller eine überzeugende, dauerhafte Lösung für die vom Handel erwartete sauber verschlossene Produktpackung und für die vom Verpackungsdesign vorgeschlagenen neuen Schachtelformen realisieren.

www.hugobeck.de

Maschinendaten der Folienverpackungsmaschinen von Hugo Beck GmbH & Co.KG in der Produktion der Firma Ludwig Schokolade GmbH & Co.KG:

Zwei Maschinen STANDARD 400 Plus mit Schrumpftunnel SL 5015/23 Super Mit taktender Arbeitsweise Bis zu 3.000 Takten/h Produktgröße:

Länge 80 - ¥ mm
Breite 10 - 450 mm
Höhe 2 - 150 mm

Zwei Maschinen SUPER 400 K/5 mit Schrumpftunnel SL 5015/23 Super Mit kontinuierlicher Arbeitsweise Bis zu 5.000 Takten/h Produktgröße:

Länge 80 - ¥ mm
Breite 10 - 450 mm
Höhe 2 - 150 mm
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