FOCUS und der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. zeichnen „Bilder der Forschung 2006“ aus

Preis für herausragende Wissenschaftsfotografien mit 20.000 Euro dotiert

(PresseBox) ( München, )
Heute wird im Deutschen Museum in München der größte deutsche Preis für Wissenschaftsfotografie, „Bilder der Forschung 2006“, verliehen. Zum zweiten Mal zeichnen das Nachrichtenmagazin FOCUS und der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) Fotografen aus, denen es auf beeindruckende Weise gelungen ist, Forschung und Wissenschaft anschaulich zu vermitteln. An der diesjährigen Ausschreibung beteiligten sich 100 Fotografen, die insgesamt 300 Bilder einreichten. Die Spanne der Fotografien reichte von Aufnahmen nanotechnologischer Bauteile bis zur Montage des Columbus-Moduls für die Raumstation ISS, von forschenden Kindern bis zum inzwischen 100-jährigen Erfinder des LSD, Albert Hofmann.

Den ersten Preis in der Kategorie „Faszination Forschung“ erhalten Christina und Manfred Kage. Die bekannten Mikrofotografen aus Lauterstein überzeugten die Jury mit ihrer Aufnahme einer Ameise, die das winzige Zahnrad eines Nanomotors hält. Dr. Wolfgang Bengel, Juryvorsitzender von „Bilder der Forschung“ und stellvertretender Vorsitzender der Sektion Medizin- und Wissenschaftsphotographie der Deutschen Gesellschaft für Photographie, betont „die hohe technische Qualität des Siegerbildes und den ungewöhnlichen und humorvollen Blick auf die Nanotechnologie“.

Der erste Preis in der Kategorie „Gesichter der Forschung“ wird dem Hamburger Fotografen Marco Moog zugesprochen. Die prämierte Aufnahme zeigt Menschen in Kostümen der Peking-Oper auf der Chinesischen Mauer. „Erst auf den zweiten Blick bemerkt der Betrachter dieses wunderschönen Bildes, dass der Schauspieler eine Hochleistungsprothese trägt. Die überraschende und hochästhetische Kombination aus High-Tech und Tradition macht den besonderen Reiz dieses Bildes aus“, begründet Dr. Franziska Rubin, Moderatorin der MDR-Sendung „Hauptsache Gesund“ das Votum der Jury.

Der Publikumspreis geht an Stefan Kröger aus Hannover. Seine Aufnahme, auf der ein Portrait des Computerspiel-Forschers Dr. Christoph Klimmt mit der Projektion eines Spiels zu verschwimmen scheint, erhielt im Voting von mehr als 18.000 Usern auf FOCUS Online die meisten Stimmen der Teilnehmer.

FOCUS-Chefredakteur Helmut Markwort erläutert: „Der Erfolg des Wettbewerbs mit mehr als vier Millionen Besuchern der Wanderausstellung „Bilder der Forschung 2005“ zeigt eindrucksvoll, dass sich Menschen für Forschung begeistern lassen. Der in Deutschland einzigartige Wettbewerb bietet uns sensationelle Einblicke in eine Welt, deren verborgene Schätze wir heben möchten. Formeln begeistern Fachleute, Bilder begeistern uns alle. Sie machen sichtbar, was Forschung leistet.“„Es gibt Spitzenforschung in Deutschlands Unternehmen, in Instituten und Universitäten. Faszinierende Bilder leisten einen wichtigen Beitrag, wenn es um die Wahrnehmung und Akzeptanz dieser Leistungen in der Gesellschaft geht“, begründete Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des VFA, das Engagement der forschenden Pharma-Unternehmen für den Wettbewerb.
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