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Pressemitteilung BoxID: 194416 (Hochschule Reutlingen / Reutlingen University)
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Chemie-Studentin der Hochschule Reutlingen forscht als erste deutsche Studierende im UREKA-Programm der Dublin City University in Irland

(PresseBox) (Reutlingen, ) Natascha Lenhart, Chemiestudentin im 4. Semester der Fakultät Angewandte Chemie, wurde als erste deutsche Studierende ausgewählt, im UREKA-Programm ein unabhängiges Forschungsprojekt gemeinsam mit einer Forschungsgruppe am Biomedical Diagnostics Institute an der Dublin City University (DCU) durchzuführen. UREKA steht für Undergraduate Research Experience & Knowledge Award und wird von der Science Foundation Ireland finanziert. Die Studierenden erhalten ein Stipendium von 300 Euro pro Woche sowie ein Reisekostenstipendium. Zusätzlich werden mehrere fachliche Workshops sowie weitere soziale Aktivitäten angeboten.

Die Chemie-Studentin verbrachte ihr Auslandsstudiensemester an der DCU und erfuhr dort von der Chance, als Studierende schon vor dem ersten akademischen Grad Forschung betreiben zu können und sich damit eine Vielzahl wissenschaftlicher Fähigkeiten innerhalb dieses 10-wöchigen Sommerprogramms anzueignen. Mit ihren überzeugenden Bewerbungsunterlagen und Empfehlungsschreiben von Prof. Dr. Siegfried Blösl, Prodekan Angewandte Chemie, und Dr. Patrick O'Malley, Laborassistent DCU, gelang es ihr, in das UREKA-Programm an der DCU aufgenommen zu werden. Die Konkurrenz war groß. Aus einer Bewerberzahl von rund 200 wurden 25 für ein Telefoninterview ausgewählt, von denen für das Programm in 2008 schlussendlich insgesamt 16 Teilnehmer bestimmt wurden, die an verschiedenen, am UREKA-Programm beteiligten irischen Hochschulen forschen dürfen (Weitere Informationen zum UREKA-Programm der Science Foundation Ireland unter http://www.sfi.ie/content/content.asp?section_id=654&language_id=1)

Natascha Lenhart arbeitet in der Forschungsgruppe "Sensors and Separation" des Biomedical Diagnostics Institutes, das ein akademischer Partner des National Centre for Sensor Research ist. Natascha ist hochmotiviert, hat man doch als Bachelorstudent kaum die Möglichkeit, in einer Gruppe von promovierten Wissenschaftlern angewandte Forschung zu betreiben. Mit ihren Untersuchungen wird sie zur Entwicklung von hochempfindlichen Biosensoren mit nanostrukturierten Materialien für die biomedizinische Diagnostik beitragen. Biosensoren sind analytische Geräte, die biologische Wechselwirkungen, z.B. erste Anzeichen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, als elektronische Signale messen. Die neuesten Herstellungsmethoden in den Nanowissenschaften beinhalten ein enormes Potenzial, die bekannten Probleme aktueller Biosensoren bei der Miniaturisierung, Instabilität, Trägheit und unzureichende Sensitivität zu minimieren oder gar zu verhindern.

Mit der Teilnahme am UREKA-Programm stellt sich Natascha Lenhart einer herausfordernden Aufgabe für eine Studierende vor dem Bachelorabschluss. Die wissenschaftlichen Erfahrungen im Ausland, die sie zu einem so frühen Zeitpunkt während ihres Studiums gewinnt, werden ihr Forschungsinteresse und ihre berufliche Karriere sicher positiv beeinflussen.

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