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Pressemitteilung BoxID: 234996 (Hochschule Heilbronn)
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Lehre am Puls der Zeit

(PresseBox) (Heilbronn, ) Hohe Kosten und Zeitdruck bestimmen die Entwicklungsprozesse in der Industrie. Durch das Modellieren von technischen Systemen am Computer (Virtual Engineering) können die Entwicklungszeiten drastisch verkürzt werden. Gut gerüstet für diese wirtschaftlichen und technischen Herausforderungen werden die Studierenden an der Reinhold-Würth-Hochschule der Hochschule Heilbronn in Künzelsau.

Im Rahmen der Vorlesung "Modellbildung und Simulation" üben die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure das "virtuelle" Entwickeln. "Die Würth-Stiftung ermöglichte uns die Beschaffung der Simulationssoftware "Simplorer", die Bestandteil der Ausbildung geworden ist", freut sich Dr. Andreas Krug, Professor im Studiengang Elektrotechnik. Renommierte Unternehmen, auch in der Region Heilbronn-Franken-Hohenlohe, setzen die Software im Bereich der Elektronik- und Antriebsentwicklung ein, darüber hinaus ist sie in den Branchen Fluggeräte- und Fahrzeugbau weit verbreitet.

Der Vorteile sind eindeutig, denn die virtuelle Umgebung macht Prototypen für den Anwender erlebbar. "Die Studierenden entwickeln hier im Labor beispielsweise Steuerelektronik für einen Elektromotor", erklärt der betreuende Ingenieur Patrick Herbach. Mit der neuen Software können sie die Produktfunktionen am Computer realitätsnah und ausgiebig testen. "Auf diese Weise ist es möglich, eine Motorsteuerung schon vor der Fertigung eines ersten Bauteils zu beurteilen und zu optimieren." Das hat kurze Entwicklungszeiten und geringere Produktionskosten zur Folge, da Nachbesserungen nicht am realen Produkt und in der Fertigung, sondern am PC erfolgen können.

In der Vorlesung werden durch diese praxisorientierte Anwendung diese wichtigen Erfahrungen vermittelt. "Mit diesen modernen Entwicklungsmethoden sind unsere Absolventen optimal für die kommenden beruflichen Aufgaben gerüstet", ergänzt Professor Krug.