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Pressemitteilung BoxID: 504633 (Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Rosenheim)
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Erfolgsmodell duales Studium

Hochschule Rosenheim und IHK für München und Oberbayern unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zum Verbundstudium

(PresseBox) (Rosenheim, ) Als größte Ausbildungseinrichtung Südostoberbayerns spielt die Hochschule Rosenheim eine entscheidende Rolle bei der Nachwuchsrekrutierung der Unternehmen der Region. Mit dem dualen Studium wurde vor einigen Jahren ein wichtiger Grundstein für die Unterstützung der regionalen Unternehmen gelegt, frühzeitig zukünftige Fach- und Führungskräfte zu fördern und zu binden. Die Hochschule Rosenheim und die Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern bekräftigen ihre Zusammenarbeit bei der Kombination von Ausbildung und Studium, dem so genannten Verbundstudium: Eine neue Kooperationsvereinbarung regelt das Verbundstudienmodell für IHK-Ausbildungsberufe fortan einheitlich. Davon profitieren vor allem kleine und mittlere Betriebe der Region: der Verwaltungsaufwand wird reduziert und die Akquise dual Studierender somit deutlich erleichtert. Anlässlich der Unterzeichnung des Vertrags haben Hochschule und IHK die IHK Betriebe der Region am 27. April 2012 zu einer Informationsveranstaltung in die Hochschule Rosenheim eingeladen.

"Das duale Studienmodell ist eine dreifache Win-Situation: für Studierende, für die Hochschule und für die beteiligten Unternehmen. Wir freuen uns durch die neue Kooperationsvereinbarung mit der IHK einen starken Partner im Bereich des Verbundstudiums zu haben", so Professor Heinrich Köster, Präsident der Hochschule Rosenheim. "Die Hochschule Rosenheim bietet ein vielfältiges Studien-, Unternehmen der Region ein großes Ausbildungsangebot. Beides spricht motivierte Abiturienten vor Ort an. Im Verbundstudium lassen sich die Interessen verknüpfen."

An der Hochschule Rosenheim ist die Kombination aus Ausbildung und Studium aktuell in zehn verschiedenen Bachelorstudiengängen der Fakultäten Betriebswirtschaft, Ingenieurwissenschaften, Informatik sowie Holztechnik und Bau möglich. Innerhalb eines Regelzeitraums von bis zu viereinhalb Jahren wird ein Ausbildungsabschluss in der Wirtschaft und gleichzeitig ein Studienabschluss an der Hochschule Rosenheim angestrebt.

Durch die Attraktivität dieses Modells, in kurzer Zeit parallel zwei ergänzende, vollwertige Abschlüsse zu erwerben, konnten sich bereits viele Unternehmen neue Bewerbergruppen erschließen. Die neue IHK-Vereinbarung ermöglicht es nun auch kleinen und mittleren Betrieben, ganz einfach in die Kooperation mit der Hochschule einzusteigen. "Das Aushandeln von Einzelkooperationen ist ab sofort passé", freut sich Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern. Er unterstreicht zudem die Bedeutung des dualen Studiums, gerade für die strategisch langfristig angelegte Sicherung des unternehmenseigenen Nachwuchses: "Qualifizierte Fach- und Führungskräfte, die bereits als Azubi in unterschiedlichen Bereichen und Positionen eines Unternehmens gearbeitet und die Abläufe von der Pieke auf kennengelernt haben, bieten enormes Potential für ein Unternehmen." Dies sei angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels umso wichtiger.

Die neue Kooperationsvereinbarung regelt den Inhalt und Ablauf von Ausbildung und parallelem, regulärem Studium an der Hochschule Rosenheim. Darüber hinaus beinhaltet sie feste Verknüpfungen von Ausbildungsberufen mit den passenden Studiengängen. Über die Dachorganisation "hochschule dual", die als übergeordnete Einrichtung der bayerischen Hochschulen und Bildungspartner der bayerischen Wirtschaft fungiert, erfolgt die Kontrolle zur Einhaltung der Qualitätsstandards bei den dualen Studiengängen. So wurde zum Beispiel speziell für angehende Mechatronik-Ingenieure der Hochschule Rosenheim das "Rosenheimer Modell Mechatronik" geschaffen. Dieses geht auf Besonderheiten des Studiums und der Ausbildungen der Elektro- und Elektronikberufe sowie Metallberufe ein.

Generell starten die Verbundstudienmodelle mit einer 12-monatigen Ausbildungsphase im Betrieb, bevor am 1. Oktober des Folgejahres das Studium beginnt. Ausbildungszeiten im Betrieb während der vorlesungsfreien Zeit und Studium an der Hochschule während der Vorlesungszeit wechseln sich bis zum Ende der dreieinhalb- bzw. dreijährigen Ausbildung ab. Nach Absolvierung der IHK-Abschlussprüfung erfolgt eine weitere praktische Tätigkeit im Ausbildungsbetrieb bis zum erfolgreichen Abschluss des Studiums.

Wie der straffe Zeitplan zeigt, erfordert ein duales Studium von den Teilnehmern eine hohe Motivation und Leistungsbereitschaft. Im Gegenzug profitieren sie von einer finanziellen Absicherung während Ausbildung und Studium und sind ihren Kommilitonen einen Schritt voraus auf dem Weg in zukünftige Führungspositionen: Zusätzlich zum Ausbildungs- und Hochschulabschlusszeugnis erhalten die Absolventen ein gemeinsames Zertifikat von IHK und Hochschule, das ihnen viele Türen für die Karriere öffnet.

Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Rosenheim

Die Hochschule Rosenheim verbindet als wichtigste Bildungsstätte Südostbayerns ein regionales Profil mit internationalem Renommee. Ihre Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Gestaltung. Sieben Fakultäten bieten in 23 Studiengängen eine anwendungs- und praxisbezogene Ausbildung an. Die rund 4.800 Studierenden profitieren von einer hervorragenden technischen Ausstattung der Werkstätten und Laboratorien, der intensiven persönlichen Betreuung und einer anspruchsvollen Lehre, die ihnen überdurchschnittlich gute Karriereperspektiven eröffnet. Im Sommersemester 2012 nehmen rund 140 Professoren Aufgaben in Forschung und Lehre wahr.

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