Jugendliche haben bei Fahrzeugtechnik-Forschungswoche in Esslingen Hochschulalltag geschnuppert

(PresseBox) ( Esslingen, )
Mit Ottomotoren und Brennstoffzellenantrieben, Fahrzeugelektronik und Reifenprüfungen beschäftigten sich 14 Jugendliche eine Ferienwoche lang an der Hochschule Esslingen. Das Projekt in Zusammenarbeit mit der Heidehof-Stiftung schlug für die naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schüler den Bogen vom Schulunterricht zum praxisorientierten Studium.

Das frühe Aufstehen in den Schulferien kostete die elf jungen Männer und drei jungen Frauen schon Überwindung. Mit ihrer Forschungswoche waren sie aber rundum zufrieden. "Es hat sich gelohnt, eine Ferienwoche zu opfern", erklärte Timo aus Backnang zum Abschluss des Projekts. Er kann sich vorstellen, in Esslingen Fahrzeugtechnik zu studieren, weil die gute Ausstattung der Hochschule ihn überzeugt hat.

"Das Konzept ist aufgegangen", lautete auch das Fazit von Karl Heller, der die Gymnasiasten aus Stuttgart, Bietigheim, Kornwestheim, Welzheim, Backnang, Kirchheim, Heilbronn und Ludwigsburg begleitet hat. Der Lehrer der Technischen Oberschule Nürtingen vertrat die Heidehof-Stiftung, die sich im Netzwerk MiNe-MINT (Mittlerer Neckar - Mathematik - Informatik - Naturwissenschaften - Technik) engagiert. Das Netzwerk aus Instituten und Unternehmen will bei Jugendlichen Interesse für diese Wissenschaften wecken.

Bei Tassilo aus Kornwestheim ist das gelungen. Er zeigte sich beeindruckt von der Praxisnähe der Hochschulausbildung und der Beschäftigung mit Zukunftstechnologien wie der Brennstoffzelle. Esra aus Ludwigsburg freute sich über die Möglichkeit, Versuche selbst zu machen: "Bei uns macht in Physik nur der Lehrer Versuche."

Hochschulalltag geschnuppert

Auf dem Programm, das die Professoren der Esslinger Fahrzeugtechnik ausgearbeitet haben, standen sowohl theoretische Vorträge als auch praktische Motorversuche. Zum Schnupperkurs für die angehenden Abiturienten gehörten Dokumentationen und Präsentationen der Ergebnisse. "Die Schülerinnen und Schüler sollen etwas tun, nicht nur alles über sich herunterrieseln lassen", erklärte Karl Heller das Konzept. Für ihr Engagement bekamen sie ein Zertifikat der Heidehof-Stiftung.

Professor Jürgen Haag , Prodekan des Studiengangs Fahrzeugtechnik, hielt einen Vortrag zur Fahrzeugelektronik und attestierte der Gruppe eine hohe Motivation. "Das Projekt war gut, weil es auf freiwilliger Basis war", lautete sein Fazit.

Berufsziel Ingenieur getestet

Die Jugendlichen, die vor der Berufswahl stehen, nutzten die Forschungswoche als Test, ob die Fahrzeugtechnik ihr zukünftiges Arbeitsfeld sein könnte. Nicht alle, aber viele in der Gruppe konnten sich nach dem Projekt vorstellen, im Automobilbereich zu arbeiten.

Neben dem Forschungsbereich lernten die Gymnasiasten auch die unternehmerische Sicht kennen. Bei der Esslinger Firma Eberspächer besichtigten sie Produktion von Katalysatoren, Partikelfiltern und Schalldämpfern. Mit Geschichte und Zukunft des Automobils beschäftigten sie sich im Mercedesmuseum und bei einem Go-Kart-Rennen konnten sie selbst Motoren testen.
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