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Frauen hören besser

HOCHSCHULE AALEN Erste Ergebnisse der Studie "Wie hört Deutschland?"

(PresseBox) (Aalen, )
Die Hochschule Aalen hat den größten Hörtest in Deutschland ins Leben gerufen. 10.000 Menschen, vom Kleinkind bis zum Rentner, werden innerhalb von rund zweieinhalb Jahren untersucht. Vor rund fünf Wochen haben die ersten Hörtests in Aalen begonnen. Erste Ergebnisse liegen jetzt vor. Die Forscher haben herausgefunden: Frauen hören besser.

AALEN Frauen hören über alle Altersgruppen besser als Männer. Was viele bereits vermutet haben, liegt jetzt schwarz auf weiß als Ergebnis des großen Hörtests "Wie hört Deutschland?" vor, den Prof. Dr. Eckhard Hoffmann vom Studiengang Augenoptik und Hörakustik an der Hochschule Aalen koordiniert. Gemeinsam mit Kollegen, Mitarbeitern und Studierenden hat Hoffmann neben der Hörfähigkeit der Bundeswehsoldaten in der gesamten Republik im Mai und Juni die der Aalener getestet.

Erste Ergebnisse hat das Hochschul-Team nun bekannt gegeben. Frauen, die in Männern schon immer die schlechteren (Zu-)Hörer gesehen haben, fühlen sich nun bestätigt. "Wobei Zuhören nicht unbedingt mit Hören zusammen hängen muss", schmunzelt Professor Hoffmann. Eine weitere Erkenntnis der Hörtests: "Das Image von Hörgeräten ist immer noch sehr schlecht und die meisten Betroffenen wissen nicht, was moderne Hörsysteme leisten können", bedauert der Mediziner und zählt Vorteile auf: "Hörgeräte können selektiv die Sprache verstärken und störenden Lärm unterdrücken." "Mit Hörgeräten sehe ich alt aus!" Diese Sorge beschäftige auch 80-jährige und halte diese davon ab, Hörgeräte zu tragen.

Viele Aalener haben mit 50 oder 60 Jahren bei "Wie hört Deutschland?" ihren ersten Hörtest absolviert. "Da man die eigene Hörfähigkeit nicht zuverlässig einschätzen kann, ist dies unterm Strich viel zu spät", betont Hoffmann.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis 40 Jahre haben die Einladung der Hochschule zum Hörtest nur sehr zögerlich angenommen. Hoffmann vermutet: "Hören erscheint erst einmal so selbstverständlich, dass man sich oft erst darum kümmert, wenn Probleme auftreten. Da das Ohr aber DAS Kommunikationsorgan schlechthin ist, sollte es als wichtige Schnittstelle zur Umwelt schon viel früher ins Bewusstsein rücken."
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