High-Tech Gründerfonds beteiligt sich an Zöliakie-Company ZEDIRA

(PresseBox) ( Bonn, )
Der High-Tech Gründerfonds investiert 500.000 Euro in die ZEDIRA GmbH aus Darmstadt. Das Biotechnologieunternehmen ist auf die Darm- und Autoimmunkrankheit Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) spezialisiert.

Die Zöliakie ist eine der häufigsten, lebenslangen Erkrankungen in den Industrienationen. Es handelt sich sowohl um eine Erkrankung des Dünndarms als auch um eine Autoimmunkrankheit, die durch Getreideproteine ausgelöst wird. Betroffen ist rund 1% der Bevölkerung in Europa, Nord- und Südamerika sowie Indien und in Teilen von Afrika. Zedira hat sich zum Ziel gesetzt, die Diagnose der Zöliakie zu verbessern und das erste Medikament zur Behandlung zu entwickeln. Zedira wurde im Juli 2007 als management buy out von Dr. Martin Hils und Dr. Ralf Pasternack aus dem Biotechnologie-unternehmen N Zyme BioTec heraus gegründet

Dr. Martin Hils unterstreicht das integrierte Geschäftsmodell: "Die Weiterentwicklung unseres Produktportfolios von Spezialreagenzien für Forschung und Entwicklung und die Vermarktung neuer diagnostischer Marker sind kurzfristig realisierbare Unternehmensziele. Die Wirkstoff-entwicklung hingegen ist mittelfristig ausgelegt und macht das Unternehmen für Investoren attraktiv. Mit dem integrierten Konzept auf dem Wachstumsmarkt Zöliakie, bestehend aus Forschung & Entwicklung, Diagnostik und Therapie verfolgen wir einen viel versprechenden unternehmerischen Ansatz."

Die wissenschaftlichen und unternehmerischen Grundlagen rund um die Zöliakie wurden in der Darmstädter N-Zyme BioTec GmbH gelegt. Die Entwicklungen im Therapie-Bereich wurden dabei anteilig vom BMBF finanziert. Die im Rahmen eines MBO gegründete ZEDIRA wird die Aktivitäten rund um die Zöliakie ausbauen.

"Entwicklungen im Bereich der Diagnostik und Therapie haben einen hohen Kapitalbedarf. Es ist konsequent, die Technologie und attraktive Produkte rund um die Zöliakie mit Investoren an den Markt zu bringen und dies im Rahmen einer neuen Gesellschaft abzubilden. Gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds werden wir die Basis für den Einstieg institutioneller Investoren legen, betont Dr. Ralf Pasternack, Gründer und Gesellschafter der ZEDIRA.

So ist es Ziel, mit dem Ende der Seedphase die präklinischen Entwicklungen zum Abschluss gebracht zu haben und mit einem positiven Votum der Ethikkommission in die klinischen Human-studien zu gehen. Das Proof-of-Concept hatten die beiden Gründer im Vorfeld der Seedfinanzierung erbracht: "Im humanen Biopsiemodell haben die beiden Gründer bereits gezeigt, dass die Leitstruktur in der Lage ist, die Entzündungsmarker und die Autoantikörperproduktion zu reduzieren", so Marco Winzer, Senior-Investmentmanager beim High-Tech Gründerfonds. Dies sei ein elementar wichtiger Punkt bei der due diligence durch den Fonds gewesen, um die Mittel der Seedfinanzierung zielorientiert einsetzen zu können, so Winzer.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.