Die "Hessische Energiespar-Aktion" informiert: Ausstellungseröffnung "Energiesparen im Altbau"/"Flechtwand aus der Bronzezeit" im Rathaus der Stadt Nidda - Kostenlose Bürgersprechstunden "Energie" am 14. Juni, 05. Juli und 09. August

(PresseBox) ( Frankfurt/Main, )
Mit der Ausstellung „Energiesparen im Altbau“ und der Nachbildung einer „Flechtwand aus der Bronzezeit“ informiert die „Hessische Energiespar-Aktion“ im Foyer des Rathauses der Stadt Nidda, Wilhelm-Eckhardt-Platz, 63667 Nidda noch bis zum 22. Juli über Möglichkeiten zur Energieeinsparung im Gebäudebestand.

Darüber hinaus bietet die Stadt Nidda in Kooperation mit der HESA im Rahmen dieser Ausstellung kostenlose „Bürgersprechstunden Energie“ am 14. Juni, 05. Juli sowie am 09. August jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus an. Interessierte melden sich bitte über Frau Herbst bei der Stadt Nidda an - Telefon: 06043/8006-212. Die Beratung wird von HESA-Regionalpartner und Energieberater Dipl.-Ing. Marco Lachmann durchgeführt. Weitere Beratungstermine werden zeitnah bekannt gegeben.

Die Ausstellung „Energiesparen im Altbau“ lenkt den Blick auf die konkreten Schritte, mit denen Hauseigentümer ihren Altbau zum Energiesparhaus machen können. „ Wir sind froh, unseren Bürgerinnen und Bürgern mit dieser Ausstellung fundierte Informationen zu sinnvollen Sanierungsmaßnahmen bereitstellen zu können, die dann mit Handwerkern aus der Region umgesetzt werden können.“ äußert sich Bürgermeister Hans-Peter Seum bei der Ausstellungseröffnung. Die Ausstellung zeigt auch die Effekte der Energiesparmaßnahmen an einem Einfamilienhaus. Dadurch wird deutlich, dass Energiesparen im Altbau in der Regel wirtschaftlich ist und vor allem die Behaglichkeit im Haus erhöht.

Bürgermeister Seum interessierte besonders die Nachbildung einer „Flechtwand aus der Bronzezeit“. Diese zeigt, dass Wärmeschutz auch schon vor etwa 3.400 Jahren ein Thema war. Mit einer 10 cm dicken Grasfüllung wurde ein verblüffend guter Wärmeschutz erreicht. Der U-Wert liegt zwischen 0,5 und 1,0 W/(m²K), je nachdem, wie fest das Gras eingestopft wurde und ob es feine oder grobe Grashalme waren. Diese Qualität wurde erst 1995 mit der damaligen Wärmeschutzverordnung wieder erreicht.

Begleitend zur Ausstellung ist die Broschüre „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung zur Gebäudemodernisierung in Hessen erschienen, die als pdf-Datei unter www.energiesparaktion.de herunterladbar oder als Druckversion bei der „Hessischen Energiespar-Aktion“, Rheinstraße 65, 64295 Darmstadt bzw. unter info@energiesparaktion.de erhältlich ist. Die Autoren Werner Eicke-Hennig und Klaus Fey zeigen die „Sechs Schritte“ auf, die jeden Altbau zu einem Energiesparhaus machen können, ergänzt durch Wirtschaftlichkeitsrechnungen zu den einzelnen Gewerken.

„Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der "Energiepass Hessen", unser „Energieeinsparprogramm“ für Bestandsgebäude“, so Klaus Fey von der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Der „Energiepass Hessen“ ist ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, der die Schwachstellen eines Hauses aufzeigt, Einsparpotenziale ermittelt und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt. Er wird zum reduzierten Preis von 37,50 € angeboten. Der Fragebogen kann unter info@energiesparaktion.de, bzw. „Hessische Energiespar-Aktion“, Rheinstraße 65, 64295 Darmstadt bestellt werden und steht als Download unter www.energiesparaktion.de zur Verfügung. Der Fragebogen ist auch vor Ort erhältlich.

Ausführliche Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Hierüber ist auch der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.
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