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Pressemitteilung BoxID: 338056 (Hessische Energiespar-Aktion - Institut Wohnen & Umwelt GmbH)
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Die "Hessische Energiespar-Aktion" informiert: Photovoltaik - Jetzt nicht überhastet entscheiden

Auch nach der Änderung der Einspeisevergütung machen Solaranlagen wirtschaftlich Sinn

(PresseBox) (Frankfurt/Main, ) Obwohl die Solarförderung für neue Solardächer gesenkt wird, sollte jetzt nicht überhastet entschieden werden: "Die abgesenkten Einspeiseerlöse sollten Hauseigentümer als sportliche Herausforderung sehen: Jetzt müssen die Kosten für die Module sinken und die Anlagen müssen höchste Erträge bringen. 900 kWh/m² und Jahr sollten es schon sein", so Werner Eicke-Hennig, Leiter der Hessischen Energiespar-Aktion". Roland Kolb vom Schlüchterner Ingenieurbüro Kolb und Müller sagt: "Bitte jetzt nicht überhastet noch unbedingt eine neue Photovoltaikanlage bestellen. Auch nach der Änderung der Einspeisevergütung machen Solaranlagen wirtschaftlich Sinn." Die geringeren Erlöse werden sich nach seiner Meinung auf die Beteiligten je zu einem Drittel umlegen. Ein Drittel werden die Anlagenpreise sinken, ein Drittel reduzieren sich die Erlöse und ein Drittel sinkt der Preis für die Handwerkerausführung. Mindererlöse könnten auch z.B. durch die Eigennutzung des solar erzeugten Stroms teilweise aufgefangen werden, die ja auch gefördert wird. Hierfür ist nur eine andere Zählerschaltung erforderlich.

Wichtig für einen gesicherten Ertrag ist auch die Qualität der Anlage. Während die Sonnenscheindauer Jahr für Jahr schwankt, ist der Energieertrag bei ungünstiger Technik gleichbleibend geringer. Der Ertragsunterschied kann bis zu 100 kWh pro installierter kWpeak im Jahr betragen. In 20 Jahren sind das 2.000 kWh pro kWpeak oder ca. 650,00 EURO.

Für ein überlegte Handeln spricht weiterhin: Da Auf- und Abbau der Anlagen erhebliche Kosten verursachen, sollte die Dachdeckung und Dämmung vorher überprüft werden. Oft ist die Dämmung ein Schwachpunkt. Über die gesamte Dachfläche eines Einfamilienhauses gehen jährlich 4.000 bis 8.000 kWh Heizwärme verloren. Über 40 m² Solarzellen lassen sich 3.400-4.000 kWh Strom gewinnen. Deshalb überlegen Sie gut, ob eine Dachdämmung nicht im Zuge der Installation sinnvoll ist. Es spricht viel für die Einschaltung eines Handwerksbetriebes, der möglichst auch Energieberater sein sollte. Fragen Sie z. B. beim Landesverband des Dachdeckerhandwerks Hessen unter www.hessendach.de, Verband Hessischer Zimmermeister unter www.holzbau-hessen.de oder Landesinnung des Elektrohandwerks Hessen nach Fachbetrieben, die Photovoltaik-Anlagen ausführen, unter www.liv-fehr.de nach geeigneten Betrieben.

Weitere Informationen: Unter www.energiesparaktion.de gibt es 14 Energiesparinformationen mit detaillierten Hinweisen zu den wichtigsten Energiespartechniken sowie eine Energieberaterliste.

Hessische Energiespar-Aktion - Institut Wohnen & Umwelt GmbH

Die "Hessische Energiespar-Aktion" ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.