Prothetik erlebbar machen

Kulzer empfängt Studierende

(PresseBox) (Hanau, ) Rund 50 Studierenden der Zahnmedizin bot Kulzer Mitte Januar die Gelegenheit, ihr Wissen in den Bereichen Prothetik und Dentallegierungen zu vertiefen. Eine Führung durch das cara Fertigungszentrum des Hanauer Dentalherstellers vermittelte den Nachwuchs-Zahnärzten darüber hinaus einen praktischen Einblick in die digitale Fertigung hochwertigen Zahnersatzes.

„Sie als angehende Zahnärzte müssen sich schon während Ihres Studiums darüber bewusst sein, dass Sie zukünftig die Verantwortung für die Mundgesundheit Ihrer Patienten tragen und der wichtigste Ansprechpartner bei Fragen und Problemen sein werden“, machte ZTM Heinz Schebela, ehemaliger Leiter der Anwendungstechnik und des Ausbildungszentrums von Kulzer, den Studierenden deutlich. Nicht nur eine umfassende medizinische Ausbildung sei dafür notwendig, sondern auch fundierte Kenntnisse über Werkstoffe und Restaurationen seien gefragt.

Um eben dieses Wissen zu vermitteln, hat Kulzer Studierende der Zahnmedizin am Carolinum in Frankfurt nach Hanau eingeladen und sie in die Bereiche Prothetik und Dentallegierungen sowie in die CAD/CAM-Produktion schnuppern lassen.

Erst die Theorie…

Schebela erläuterte in seinem Vortrag zu Dentallegierungen auch die Legierungstabelle – ein wichtiges Utensil für jeden Zahnarzt. „Für angehende Zahnärzte ist die Wahl der richtigen Legierung für eine Metallrestauration eine Herausforderung. Deshalb waren die Tipps des Experten sehr hilfreich“, so Luisa Wego, Studentin im fünften Semester.

ZTM Stephan Berger, Dental-Technik Manager Zähne bei Kulzer, gab den Studierenden darüber hinaus einen Überblick über das Pala Prothetik-System. „Mit den Zahnlinien Pala Idealis, Pala Premium, Pala Mondial und den PalaVeneer Verblendschalen können individuelle prothetische Versorgungen frei kombiniert und so einfach hergestellt werden“, erläuterte der Experte die Vorteile des Pala Mix & Match Prinzips.

…und dann die Praxis

Im Anschluss an die Vorträge stand eine Besichtigung der cara Produktionsstätten auf dem Programm. Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Fertigung live zu verfolgen. Besonderes Interesse zogen die Fräsmaschinen mit dem 5-Achs-Bearbeitungssystem auf sich. „Digital gefertigter Zahnersatz wird sicherlich eine wichtige Rolle in der Zukunft spielen. Es ist daher spannend, die prothetische Fertigung vor Ort zu erleben – nicht immer nur theoretisch!“, betonte einer der Studierenden. „Durch die Werksführung bekommen wir außerdem ein Gefühl für die geforderte Professionalität und Qualität bei der Herstellung von Zahnersatz.“

Darüber hinaus erfuhren die Besucher viel über den organisatorischen Ablauf der Produktion im cara Fertigungszentrum: Zwischen 400 und 600 Restaurationen werden dort täglich hergestellt. Die Produktion dauert im Durchschnitt 24 bis 48 Stunden. Neben Lieferpünktlichkeit und hoher Qualität ist die Passgenauigkeit auf dem Stumpf wie auch auf dem Implantat sehr wichtig. Hier gelten Toleranzen von höchstens fünf Mikrometern. „Auch diese organisatorischen Informationen sind für uns als Zahnärzte sehr wichtig. Nur mit dem Wissen über Ablauf und Dauer der Produktion können wir unsere Patienten verlässlich beraten“, resümierte Patrick Decsy, Assistenzarzt am Carolinum in Frankfurt.

Heraeus Kulzer GmbH

Die Heraeus Kulzer GmbH ist ein weltweit führendes Dentalunternehmen mit Sitz in Ha-nau (Deutschland). Als verlässlicher Partner unterstützt das Unternehmen seit Jahrzehn-ten Zahnärzte und Zahntechniker mit einem umfassenden Produktangebot in der Ästheti-schen Zahnheilkunde, Zahnerhaltung, Prothetik, Parodontologie und Digitalen Zahnheil-kunde. Ihr Fachwissen und ihr Herzblut für den Dentalmarkt treiben die über 1.400 Mitar-beiter an 26 Standorten weltweit an. Sie verkörpern das, wofür der Name Heraeus Kulzer steht: Service, Qualität und Innovation.

Heraeus Kulzer gehört zur japanischen Mitsui Chemicals-Gruppe. Die Mitsui Chemicals Inc. (MCI) mit Sitz in Tokio ist mit über 13.400 Mitarbeitern bei 131 Tochtergesellschaften in 27 Ländern aktiv. Ihre innovativen und funktionalen Chemieprodukte sind in der Auto-mobil-, Elektronik- und Verpackungsindustrie ebenso gefragt wie im Umweltschutz und im Healthcare-Bereich.

Ab dem 1. Juli firmiert der Dentalhersteller Heraeus Kulzer unter dem Namen Kulzer. Mit der Namensänderung konzentrieren sich die Hanauer künftig auf die Stärken, die Kulzer groß gemacht haben: zuverlässige Partnerschaften mit Anwendern, Händlern und Uni-versitäten, vor allem aber Materialien in höchster Qualität, Innovationen und ein Service-portfolio, das im Markt einzigartig ist. Kulzer präsentierte sich auf der Internationalen Dentalschau erstmals im neuen Design. Für die Kunden ändert sich nichts, das Unter-nehmen bleibt verlässlicher Partner für Dentalprofis.

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