PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 699282 (Kulzer GmbH)
  • Kulzer GmbH
  • Leipziger Straße 2
  • 63450 Hanau
  • http://www.heraeus-kulzer.com
  • Ansprechpartner
  • Johanne Winterroth
  • +49 (69) 921019-32

Länger gut Lachen haben

Heraeus Kulzer Symposium in München

(PresseBox) (Hanau, ) Dem Patienten sein Lächeln zurückgeben - schön und gut, aber bitte nachhaltig. Die Frage nach Restaurationen, die lange halten, stand im Fokus des Symposiums "Ästhetik, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit in der Zahnerhaltung" von Heraeus Kulzer. Rund 80 Zahnärzte informierten sich am 11. Juli in der BMW Welt in München über neue Wege der direkten Restauration und der Periimplantitis-Therapie.

Über die Erfolgsfaktoren einer direkten Restauration mit Kompositmaterialien sprach Prof. Dr. Claus-Peter Ernst von der Universitätsmedizin Mainz in seinem Vortrag "Problemlösungen für die direkte Füllungstherapie - 10 Punkte zum Erfolg". Der erste Schritt für eine aussichtsreiche direkte Restauration sei die Risikobetrachtung im Vorfeld: Es gelte zu prüfen, welche Versorgung beim jeweiligen Patienten funktioniere. "Eine hohe Kariesanfälligkeit sowie Parafunktionen können die Haltbarkeit einer direkten Restauration nachhaltig verkürzen", erläuterte Ernst. In diesen Fällen solle der Patient stärker in die Prophylaxe eingebunden werden beziehungsweise die erweiterte Funktionsdiagnostik sowie eine mögliche Schienen- und Bisstherapie die Behandlung ergänzen.

Um das Risiko von Sekundärkaries und Frakturen möglichst zu minimieren, empfahl Prof. Dr. Ernst Komposite mit einer geringen Schrumpfkraft und hoher Biegefestigkeit. Untersuchungen belegten die hohe Stabilität von Venus® Diamond und Venus® Pearl im Vergleich zu anderen Kompositen (vgl. M. Rosentritt, 2013; C. Ernst, 2013). Für die Bulkfill-Materialien sieht er durchaus eine Indikation: In schwer einsehbaren, tiefen approximalen Kavitäten oder wenn es aufgrund einer kritischen Patientensituation, wie z.B. Panikattacken unter dem Kofferdam, einmal schneller gehen müsse.

Periimplantitis vorbeugen

"Periimplantitis aktuell - haben wir nun wirklich ein Konzept?" fragte Univ.-Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets vom Universitätsklinikum Eppendorf. Seine Antwort: "In puncto Periimplantitis arbeiten wir derzeit mit vielen experimentellen Therapieansätzen." Und das, obwohl eine europaweite Studie (Franke et al., 2013) zeige, dass zwischen 6,5 und 56 Prozent der Implantate eine Prävalenz für eine periimplantäre Infektion aufweisen. Smeets gab Tipps, um es nicht so weit kommen zu lassen. Entscheidend sei dabei, den Patienten früh in ein Prophylaxekonzept einzubinden.

Die Ursachen für Periimplantitis seien vielfältig, von chronischen Entzündungen, inserierenden Muskelzügen, vorzeitige übermäßige mechanische Belastung, bis hin zur sogenannten "Zementitis". Für letztere spiele auch die Befestigung der Suprastruktur eine Rolle. "Wir haben gute Erfahrungen mit verschraubten Systemen", erklärte Smeets. Hier gebe es keine Zementrückstände im Sulkus. Verschraubte Lösungen, wie die cara I-Bridge®, seien darüber hinaus kostengünstiger und durch die CAD/CAM-Fertigung besonders präzise.

Erfolgreich im Patientengespräch

Basis für eine optimale Versorgung bildet das Gespräch zwischen Arzt und Patient. Wie wichtig Körperhaltung, Mimik, Gestik und die Intonation der Stimme dabei sind, zeigte Kommunikationstrainer Reinhard Homma von MediGram. Aktives hinhören und Nachfragen stünden zu Beginn jeder Behandlung im Mittelpunkt. "Wer richtig fragt und zuhört, strahlt Wertschätzung und Interesse am Gegenüber aus." Darin sieht Homma die Grundlage erfolgreicher Kommunikation.

Zwischen aktuellen Automodellen in der futuristischen Architektur der BMW Welt in München betonte Moderatorin Dr. Andrea Leyer, Global Scientific Affairs Managerin bei Heraeus Kulzer: "So wie hier Ästhetik und Funktionalität miteinander verschmelzen, wollen wir Wissenschaft und Praxis verbinden".

Parodontologie und Implantologie im Oktober

Unter dem Motto "Up-to-date back to the roots" veranstaltet Heraeus Kulzer weitere Symposien zu Parodontologie und Implantologie. Am 10.10.2014 in Essen und am 17.10.2014 in Leipzig erfahren die teilnehmenden Zahnärzte unter anderem mehr über die aktuelle Parodontitis-Therapie. Die Teilnehmer erhalten gemäß der Richtlinie der BZÄK und der DGZMK 5 Fortbildungspunkte.

Weitere Informationen zum Programm der Symposien stehen unter www.heraeus-kulzer.de/symposien2014 zur Verfügung. Weitere Veranstaltungen von Heraeus Kulzer finden Zahnärzte unter www.heraeus-kulzer.de/zahnarztfortbildungen. Auskünfte erteilt Janice Hufnagel unter janice.hufnagel@kulzer-dental.com.

Kulzer GmbH

Die Heraeus Kulzer GmbH ist ein weltweit führendes Dentalunternehmen mit Sitz in Hanau (Deutschland). Seine Divisionen Dental Materials und Digital Services unterstützen Zahnärzte und Zahntechniker mit einem umfassenden Produktangebot im Bereich Ästhetische Zahnheilkunde, Zahnerhalt, Prothetik und Parodontologie sowie Digitale Zahnheilkunde. Mit über 1.400 Mitarbeitern erzielte Heraeus Kulzer 2013 einen Produktumsatz von mehr als 400 Mio. USD.

Heraeus Kulzer gehört zur japanischen Mitsui Chemicals-Gruppe. Die Mitsui Chemicals Inc. (MCI) mit Sitz in Tokio ist mit 13.000 Mitarbeitern in über 90 Ländern aktiv. Ihre innovativen und funktionalen Chemieprodukte sind in der Automobil-, Elektronik- und Verpackungsindustrie ebenso gefragt wie im Umweltschutz und im Healthcare-Bereich.