Top-Wissenschaftler aus Harvard neuer Direktor des GSF-Instituts für Biologische und Medizinische Bildgebung

Neuherberg, (PresseBox) - Neuer Direktor des Instituts für Biologische und Medizinische Bildgebung am GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (Helmholtz-Gemeinschaft) ist Prof. Dr. Vasilis Ntziachristos. Der gebürtige Grieche forschte lange Zeit in den Vereinigten Staaten von Amerika, zuletzt als Assistant Professor an der Harvard University, Medical School/Massachusetts General Hospital am Center for Molecular Imaging in Boston, MA. Zusammen mit der Leitung des Instituts erhält Ntziachristos einen Ruf auf den Lehrstuhl für Biologische Bildgebung der Technischen Universität München.

"Mit Vasilis Ntziachristos konnten wir einen der Top-Wissenschaftler auf diesem Gebiet nach Deutschland holen", betont der Wissenschaftlich-Technische Geschäftsführer der GSF, Prof. Dr. Günther Wess. Ntziachristos wurde im Jahr 2004 vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) als einer der 100 weltweit besten Innovatoren gelistet. Er ist Vorsitzender bzw. Gutachter zahlreicher internationaler wissenschaftlicher Gesellschaften, etwa der Optical Society of America (OSA) und des Institute for Electrical and Electronical Engineers (IEEE).

"Das Programm seines Instituts gliedert sich nahtlos in das Gesamtkonzept der GSF ein, nämlich die Erforschung der Grundlagen einer zukünftigen Medizin und Versorgung", so Wess weiter. Speziell sei hier die Entwicklung neuer individualisierter Ansätze im Bereich der Diagnostik zu nennen.

Im Rahmen biomedizinischer Studien wird die Bildgebung als neue Diagnosetechnik immer mehr zu einem Schlüsselfaktor. Dadurch kann die Lücke zwischen der Grundlagenforschung und der Anwendung geschlossen werden. Speziell im klinischen Bereich wird das Institut eine enge Kooperation mit den Kliniken der Technischen Universität München aufbauen. "Wir wollen jedoch die ganze Bandbreite von der Grundlagenforschung und der Arzneimittelforschung bis hin zu präklinischen und klinischen Anwendungen vorantreiben", unterstreicht Ntziachristos.

Moderne Ansätze der Bildgebung gehen weit über den anatomischen und funktionellen Bereich konventioneller Röntgenansätze hinaus und werfen damit auch Grundsatzfragen im molekularen Bereich auf: Die Wissenschaft gewinnt tiefere Einblicke. Neue Erkenntnisse, die über klassische Methoden der Laboratoriumsdiagnostik bzw. Histologie nicht möglich wären, können gewonnen werden. "Unser Ziel besteht darin, das Gesundheitswesen zu verbessern und mögliche Behandlungsmethoden schneller als bisher auszumachen", unterstreicht Ntziachristos.

Ferner wird das Institut Techniken der biologischen und medizinischen Bildgebung lehren. Dabei sollen in einem interdisziplinären Ansatz Physik, Chemie und Ingenieurwissenschaften mit der Biologie, Pharmakologie und Medizin verknüpft werden.

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