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Pressemitteilung BoxID: 418621 (Helmholtz Zentrum München- Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH))
  • Helmholtz Zentrum München- Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
  • Ingolstädter Landstraße 1
  • 85764 Neuherberg
  • http://www.helmholtz-muenchen.de
  • Ansprechpartner
  • Sven Winkler
  • +49 (89) 3187-3946

Deutsches Zentrum für Lungenforschung geht an den Start

(PresseBox) (Neuherberg, ) Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung am 15. April bekannt gab, wird das Deutsche Zentrum der Lungenforschung ab Juni des Jahres die Erforschung von Lungenerkrankungen in Deutschland bündeln. Lungenerkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Bisher gibt es nur wenige Therapieansätze.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung gab am 15. April 2011 den Startschuss für das neue Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL) bekannt. Wissenschaftlicher Sprecher des DZL wird Prof. Dr. Werner Seeger, Leiter des Lungenzentrums der Universitäten Gießen und Marburg. "Mit dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung wird die deutsche Expertise im Bereich der pneumologischen Forschung und Klinik gebündelt. Das gibt uns die Möglichkeit, schnell neue Ansätze gegen pulmonologische Erkrankungen zu entwickeln und so das Leid der Patienten künftig besser lindern zu können", so Seeger.

Neben München (gemeinsamer Antrag des Helmholtz Zentrums München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, der Ludwig-Maximilians-Universität München, des Klinikums der Universität München und der Asklepios Fachkliniken München-Gauting) werden Gießen/Marburg (gemeinsamer Antrag der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg und des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim), Heidelberg (gemeinsamer Antrag der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, des Universitätsklinikums Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums und des European Molecular Biology Laboratory - EMBL), Hannover (gemeinsamer Antrag der Medizinischen Hochschule Hannover, und des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin in Hannover und Hannover Center of Health Economics) und Borstel/Lübeck (gemeinsamer Antrag des Forschungszentrums Borstel, der Universität Lübeck, der Christian-Albrechts-Universität Kiel und des Zentrums für Pneumologie und Thoraxchirurgie der Klinik Großhansdorf) Standorte des neuen Gesundheitsforschungszentrums.

Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan würdigte die geplanten wissenschaftlichen Aktivitäten der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung als "wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Volkskrankheiten, der im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig und sichtbar sein wird". Im Fokus der Forschungsarbeiten der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung stehen unter anderem eine verbesserte Vorsorge und Diagnose sowie individualisierte Therapien und eine optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung etabliert 2011 die Deutschen Zentren für Lungen-, Herz-Kreislauf-, Infektions- und Krebsforschung. Die Deutschen Zentren für Diabetesforschung und Neurodegenerative Erkrankungen wurden bereits 2009 gegründet.

Ausgewählte Partnerstandorte: DZL

Borstel/Lübeck/Kiel/Großhansdorf
(gemeinsamer Antrag des Forschungszentrums Borstel, der Universität Lübeck, der Christian-Albrechts-Universität Kiel und des Zentrums für Pneumologie und Thoraxchirurgie der Klinik Großhansdorf)

Gießen/Marburg/Bad Nauheim
(gemeinsamer Antrag der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg und des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim)

Hannover
(gemeinsamer Antrag der Medizinischen Hochschule Hannover, der Leibniz Universität Hannover und des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin in Hannover)

Heidelberg
(gemeinsamer Antrag des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Thorax-Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg und des European Molecular Biology Laboratory - EMBL)

München
(gemeinsamer Antrag des Helmholtz Zentrums München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, der Ludwig-Maximilians-Universität München, des Klinikums der Universität München und der Asklepios Fachkliniken München-Gauting)

Helmholtz Zentrum München- Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)

Das Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL) ist ein nationaler Verbund, der Experten auf dem Gebiet der Lungenforschung bündelt und Grundlagenforschung, Epidemiologie und klinische Anwendung verzahnt. Standorte sind Borstel/Lübeck/Kiel/Großhansdorf, Gießen/Marburg/Bad Nauheim, Hannover, Heidelberg und München. Ziel des DZL ist es, über einen neuartigen, integrativen Forschungsansatz Antworten auf offene Fragen in der Erforschung von Lungenkrankheiten zu finden und damit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Prävention, Diagnose und Therapie zu leisten.

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