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Pressemitteilung BoxID: 438619 (health-activate24 GmbH)
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Neuer Kurs der GKVen - Kassen erwarten mehr als Rabatte

Zukunftsweisende Konzepte für gemeine Synergien sind gefragt

(PresseBox) (Lübeck, ) Das AMNOG (Das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz) bietet seit Januar dieses Jahres neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen der Industrie und den Krankenkassen. Die Pharmafirmen haben als eine der führenden und kreativen Akteure im Gesundheitsmarkt erstmals die Möglichkeit hier eine wesentliche Rolle zu übernehmen.

Die healt-activate GmbH mit Sitz in Lübeck ermittelte in einer Studie mit welchen Informationen die Pharma Industrie über sich selbst bislang an die Krankenkassen übermitteln konnte um sich als kompetenter und zukunftsweisender Partner darzustellen.

Weiterhin wurde erfragt was die GKVen über die pharmazeutische Firmen wissen und welche Anforderungen sie an die Industrie stellen.Für die Studie wurden ausschließlich leitende Mitarbeiter bei den großen Krankenkassen, einigen AOK's, den 10 größten BKK's und vereinzelt kleine und mittlere BKK's befragt.

Seitens der Industrie werden bereits erhebliche Anstrengungen unternommen, um mit den Entscheidungsträgern der GKVen in Kontakt zu treten, so die Studienleitern Dr. Karen Focke-Hecht. Über 90 Prozent der befragten Mitarbeiter der Krankenkassen hatten bereits Kontakt mit Mitarbeitern von pharmazeutischen Firmen.

Die Pharmamitarbeiter stellten den Kassen eher ihr Unternehmen und die eigenen Produkte vor als Versorgungskonzepte.

Es zeigte sich, dass die Erwartungen der Krankenkassen und der pharmazeutischen Industrie auseinander gehen. Es besteht anscheinend ein Missverständnis zwischen den Anforderungen seitens der Krankenkassen und den Vorstellungen der Pharmahersteller.

Die Kassen wünschen von der Pharmaindustrie Konzepte zur Versicherten-Compliance, zur besseren Patientenversorgung und neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Weiterhin können sich die Vertreter der Kassen vorstellen Impulse von der pharmazeutischen Industrie über Verbände und Gremien (>40%), neue Entwicklungen im Gesundheitswesen (>30%), Krankenversicherungsarten (15%) und Kostentreiberindikationen (12%) zu erhalten.

Bislang gehen die angebotenen Informationen und Konzepte der Pharmaindustrie an dem Bedarf der Krankenkassen größtenteils vorbei. Weiterhin ist es den Herstellern noch nicht ausreichend gelungen, sich den Kassen gegenüber als kompetenter Partner zu positionieren.
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