VNB passt Abschlagszahlung für PV-Strom an die reale Einspeisung an - Grund: Schwankende Produktion im Jahresverlauf

Darmstadt, (PresseBox) - Der Verteilnetzbetreiber Rhein-Main-Neckar (VNB) passt die Abschlagszahlungen für die Vergütung von Strom aus Photovoltaik-Anlagen an die real eingespeiste Energiemenge an. Bislang erhalten die rund 7.000 Betreiber von PV-Anlagen im Netz des VNB monatliche Zahlungen in gleicher Höhe, obwohl die Anlagen nicht gleichmäßig über das Jahr verteilt Sonnenstrom erzeugen. Die tatsächliche Energiemenge, die zu vergüten ist, wird dann jeweils zu Jahresbeginn für das Vorjahr abgerechnet. Die Umstellung zum neuen System erfolgt von 2012 an.

Die PV-Anlagen produzieren von April bis September etwa 75 Prozent der eingespeisten Energie und 25 Prozent im restlichen Halbjahr. Nach den gesetzlichen Vorgaben des EEG (Erneuerbares Energien Gesetz) erhalten die Betreiber von PV-Anlagen für den eingespeisten Strom eine festgelegte Vergütung. Der VNB verkauft den Sonnenstrom, der in sein Netz eingespeist wird, an den zuständigen überregionalen Übertragungsnetzbetreiber weiter und finanziert so die Vergütungen für die Anlagenbetreiber.

Da der Übertragungsnetzbetreiber jedoch nur die monatlich tatsächlich eingespeiste Energiemenge bezahlt, legt der VNB wegen der jahreszeitlich schwankenden Produktion bis zur endgültigen Jahresrechnung zeitweilig mehrere Millionen Euro vor. Da sich dieser Effekt durch den fortschreitenden Ausbau der Energieerzeugung durch Photovoltaik-Anlagen im Netzgebiet weiter verschärfen wird, stellt der VNB das System der Abschlagszahlungen um. Die Umstellung wirkt sich nicht auf die Höhe der ausgezahlten Gesamtvergütung für die Anlagenbetreiber aus.

Die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) hat aufgrund einer gesetzlichen Vorgabe ihre Aufgaben als Netzbetreiber auf ihre eigenständige Tochtergesellschaft Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG übertragen.

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