Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

Bauindustrie appelliert an Energiegipfel: Blockade der steuer­lichen Förderung der energetischen Sanierung des Wohnei­gentums endlich aufheben

(PresseBox) ( Berlin, )
"Die nun schon seit einem Jahr andauernde Hängepartie um die steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen im selbstgenutzten Wohneigentum muss endlich beendet werden." Diese Forderung stellte heute in Berlin der Präsident des Haupt­verbandes der Deutschen Bauindustrie, Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, in seiner Jahrespressekonferenz an den heute tagenden Energiegipfel im Bundeskanzleramt. Bauer forderte vor allem die Bundesländer auf, "über ihren Schatten zu springen" und den Ge­setzentwurf nicht länger zu blockieren.

Bauer wies darauf hin, dass nach wie vor die Sanierungsquote im Wohnungsbestand jährlich bei deutlich unter 1 % liege und ohne eine Einbeziehung des Wohneigentums in das Förderpaket die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung nicht zu erreichen seien. Der Erfolg der Energiewende dürfe nicht an einem klein­lichen Verteilungsstreit über die haushalterischen Lasten schei­tern.

Bauer warnte davor, dass das fortlaufende Hinauszögern einer Entscheidung bei potentiellen Investoren Attentismus aus­lösen könnte. Viele Hauseigentümer würden erst einmal abwarten, ob und in welchem Umfang es eine steuerliche Förderung energeti­scher Sanierungsmaßnahmen gebe, bevor sie tätig würden.

Auch im Internet abrufbar: www.bauindustrie.de
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