CeBIT: Persönliche Daten gehackt?

Hasso-Plattner-Institut ermöglicht Abgleich mit 3 Milliarden Datensätzen für Privatpersonen oder Domäneninhaber

Potsdam, (PresseBox) - Die Meldungen über Datenlecks und Hacker-Angriffe, bei denen Millionen von Nutzerdaten erbeutet wurden, haben in den letzten Monaten stark zugenommen. Ob man selbst Opfer eines Datendiebstahls geworden ist, lässt sich mit dem "Identity Leak Checker", einem Online-Sicherheitscheck des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), sehr leicht überprüfen. Informieren Sie sich bei unseren Sicherheitsexperten in Halle 6 am Stand E 18 über unseren kostenlosen Service, mit dem jeder Internetnutzer auf https://sec.hpi.de/ilc durch Eingabe seiner E-Mail-Adresse prüfen lassen kann, ob Identitätsdaten von ihm unzulässig frei im Internet kursieren.

Neu stellen wir Ihnen auf der CeBIT die Warnsoftware "Identity Leak Checker Client" vor. Mit ihm können Domäneninhaber wie beispielsweise Bundesländer oder einzelne Unternehmen gezielt überprüfen, welche E-Mail-Adressen von Identitätsdiebstählen betroffen sind. Hierzu hinterlegen sie zunächst all ihre verwalteten Domänen, die dann regelmäßig abgeglichen werden. Liegt ein Datendiebstahl für eine E-mail-Adresse der überwachten Domäne vor, wird der Domäneninhaber über den "Identity Leak Checker Client" darauf aufmerksam gemacht. Weiterhin kann der Domäneninhaber über den Client eine Warn-E-mail an die betroffene Person senden. Seit 2014 besteht eine Kooperation mit dem Freistaat Sachsen.

Staatsminister Markus Ulbig wird am 22. März um 15.00 Uhr am Gemeinschaftsstand des IT-Planungsrates (Halle 7, Stand B42) den Identity Leak Checker Client (ILC-Client) für die sächsische Landesverwaltung freischalten.

Derzeit findet ein Abgleich mit etwa 3 Milliarden gestohlener und im Internet verfügbarer Identitätsdaten statt. Insgesamt haben 3 Millionen Nutzer mithilfe des "Identity Leak Checkers" die Sicherheit ihrer Daten in den letzten zwei Jahren überprüfen lassen. In 353.000 Fällen mussten Nutzer darüber informiert werden, dass ihre E-Mail-Adresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten im Internet offen zugänglich waren.

Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (https://hpi.de) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet das HPI den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an - ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 480 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zwölf HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen elf IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.

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